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Eingesandt:  Leserbrief

Hochkreisel von gestern

Fünf Umweltverbände bekämpfen Hochkreisel

Während der letzten acht Jahre wurde ein Planungskredit in der Grösse von 2,5 Millionen Franken im Zusammenhang mit dem Hochkreisel aufgebraucht. Den Entscheid, den Hochkreisel an die Urne zu bringen, fällten keine Baufachleute, sondern die Lokalpolitiker aus Brunnen zusammen mit einem Politberater.

Ein Rechtsanwalt aus Bern wurde mit einem Gutachten beauftragt. Die Gewichtung des Gutachtens erfolgt nicht gemäss Submissionsrichtlinien für Bauvorhaben im Kanton Schwyz. Ein Konsortium von mehreren Ingenieurplanern wurde beauftragt, das Projekt Hochkreisel auszuarbeiten. Ein Bestand des Projektauftrags ist es, das Bauprojekt vor dem Stimmvolk zu vertreten.

Wenn diese Bauplaner hinter ihrem Projekt stehen, heisst das nicht, dass sie die Lösung Hochkreisel im Vergleich zu anderen Erschliessungsvarianten favorisieren. Der Hochkreisel ist die Variante von gestern. Wir Gegner haben im Abstimmungskampf exakt auf die Probleme hingewiesen, welche die Umweltverbände heute bemängeln. Unsere Argumentation wurde durch alle Lokalpolitiker als Fake News abgetan.

Absehbar ist, dass der Hochkreisel auch nach mehrjährigen Streitigkeiten wohl nicht realisiert werden kann. Die Stellungnahme der Gemeindepräsidentin zum Artikel im «Boten der Urschweiz» hat keine Substanz. Ich hoffe auf baldige Einsicht der Gemeinde, sodass keine weiteren Rechtskosten anfallen. Mit der Variante Kurve+ kann Brunnen Nord zeitnah erschlossen werden. Ich bitte die Stimmbürger des Bezirk Schwyz somit, am 12. März die Vorlage Erschliessung Brunnen Nord abzulehnen. Der Bezirksbürger hat den Reset für Brunnen Nord in der Hand. Die «Kurve+» ist die Lösung von heute.

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