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Eingesandt:  Leserbrief

Hallo Jugend, geht abstimmen!

Zur Abstimmung über die 13. AHV-Rente

Da ist sie wieder, die liebe Eigenverantwortung. Grundsätzlich müsste die 13. AHV-Rente – nur schon aus reiner Vernunft, bestimmt aber aus Sicht der Generationen-Gerechtigkeit – haushoch abgelehnt werden. Diese Initiative ist absolut nicht zielführend und führt in naher Zukunft unausweichlich zu noch grösseren Diskussionen.

Und trotzdem werden sehr viele unserer Pensionäre über die meisten Parteien hinweg der verlockenden jährlich wiederkehrenden Aufbesserung zustimmen. Das eigene Portemonnaie liegt halt näher. Man möge aber bitte auch daran denken, dass durch höhere Lohn- und Mehrwertsteuerabgaben die Teuerung neu angekurbelt wird, weil diese Abgaben direkt auf die Produkte umgeschlagen werden. Die Teuerungsspirale wird sich somit munter weiterdrehen, und in fünf Jahren wird dann von den gleichen Kreisen schon die 14. AHV-Rente gefordert.

Die Jungen müssen bereits heute ganz grosse Lasten ihrer Vorgängergeneration tragen, wie zum Beispiel die hohen Schuldenberge, die massiven Umweltsünden, der Dichtestress, die Wohnungsnot, die tieferen Renten in der Pensionskasse und immer höhere Sozialabgaben. Von den zukünftigen Krankenkassen- und Pflegekosten ganz zu schweigen! Ja zu höheren Mindestrenten, aber nicht über diesen Weg. Der Gang zur Urne zeichnet sich klar ab: Der Abstimmung zur 13. AHV-Rente werden die Rentenbezüger mit grosser Stimmbeteiligung alle Ehre erweisen.

Die Jungen und die Erwerbstätigen sollen die Zeche für diese Giesskanne übernehmen. Seien wir ehrlich, ist das fair? Hallo Jugend, ihr seid gefordert. Geht an die Urne, und stimmt bei der 13. AHV-Rente ein klares Nein!

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