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Eingesandt:  Leserbrief

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut

Zur Abstimmung über die Prämien-Entlastungs-Initiative

Die Prämien-Entlastungs-Initiative der SP tönt zwar gut. Sie wird aber das Kostenwachstum im Gesundheitswesen massiv beschleunigen und somit die Situation verschlimmern. Was die SP nämlich verschweigt: Die Initiative wird jährlich rund 12 Milliarden Franken Zusatzkosten verursachen, die wir alle, der Büezer und die KMU, via Steuern bezahlen können.

Somit haben wir noch weniger Transparenz, was uns das Gesundheitswesen kostet, und wissen nicht, wie viel von unseren Steuern für die Prämien-Initiative eingesetzt wird. Die Zusatzkosten werden auf rund 1200 Franken pro Jahr und Haushalt geschätzt. Noch schlimmer ist: Neben der fehlenden Transparenz gibt es noch weniger Anreize, das Problem an der Wurzel zu packen – nämlich die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Das ist brandgefährlich und löst kein einziges Problem. Deshalb sage ich Nein zur Prämien-Entlastungs-Initiative am 9. Juni.

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