notifications
Eingesandt:  Leserbrief

Genderidiologie

Zu: Junge SVP will gegen das Gendern antreten

Liebe Junge SVP, dass es einen Genderwahn im Kanton Schwyz gibt, ist wohl weit hergeholt. Und dass sich «eine schweigende Mehrheit einer kleinen und sehr lauten Minderheit» fügen muss, ist wohl ein Witz.

Euer Anliegen, dass Frauen künftig wieder ausschliesslich in der maskulinen Form angesprochen werden sollen, ist ein Affront gegenüber 50,4 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung. Denn obwohl im Moment mehr Jungen als Mädchen geboren werden, sind die Frauen in der Bevölkerung immer noch in der Mehrzahl. Und diese sollen also nicht angesprochen werden.

Ich habe einen Vorschlag: Wir einigen uns auf eine einheitliche Form und verwenden ab sofort nur noch die Feminine. Dann gibt es nur noch Ärztinnen, Malerinnen, Baumeisterinnen, Elektrikerinnen, Verkäuferinnen, Anwältinnen etc. Alle Probleme gelöst!