Herr Andreas Marty: Im ersten Abschnitt schreiben Sie «rein bürgerlich zusammengesetzten Regierungsrat». Das scheint mir eher politisch motiviert. Das hat nichts mit der Sache zu tun, um die es hier geht. Sie schreiben über Demokratieverständnis und dass beschlossene Entscheide nicht respektiert werden. Zur Erinnerung: Es wurde von einer Behörde entschieden, dass diese Asylanten kein Recht haben, in der Schweiz zu leben, sie wurden ganz klar abgewiesen. Also ist dieser Entscheid auch zu respektieren, oder nicht?
Ich habe schon einmal geschrieben, dass die Linken und Grünen nicht konsequent sind. Sie sind wie eine Fahne in Wind, einmal so und einmal so. Wie kann man es zulassen, dass in einer so schönen Landschaft ein «Betonklotz» für abgewiesene Asylanten gebaut werden darf? Nicht zu vergessen: Fast in ganz Europa hat man Probleme mit Asylanten.
Es gibt noch etwas zu bedenken: Wieso kommen sie, wenn es wirklich Flüchtlinge sind, nicht auf dem rechten und offiziellen Weg über die Grenze? Nein, sie schleichen sich via Schlepper übers Meer, zum Beispiel nach Europa. Das ist der falsche Weg, solche Leute brauchen wir nicht in der Schweiz. Herr Marty: Sie sollten Ihre Kräfte besser einsetzen und Roman Bürgi unterstützen, dass in dieser beinahe unberührten Natur kein Bundesasylzentrum für abgewiesene Asylanten gebaut werden darf.

