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Eingesandt:  Leserbrief

Es geht um demokratische Rechte

Zur Hochkreisel-Abstimmung

Im Zwischenentscheid, zu finden im Internet unter «Brunnen Nord Variante Light, Dokumente», schreibt das Verwaltungsgericht Schwyz, Zitat: «Als Stimmberechtigter ist sein zur Beschwerde legitimierendes Interesse ohne Weiteres zu bejahen. Soweit der Beschwerdeführer rügt, mit der Nichtzulassung seines Verschiebungsantrages sei sein Stimmrecht und jenes aller Stimmberechtigten verletzt worden, so ist er hierzu legitimiert. Zusammenfassend ist auf die Beschwerde damit einzutreten.»

Das Gericht schreibt weiter, Zitat: «Rückweisungs- und Änderungsanträge sind anlässlich der Gemeindeversammlung bei Geschäften, die an die Urne zu überweisen sind, grundsätzlich zulässig.»

Mit der Durchführung der Urnenabstimmung können somit im Fall einer Annahme der Vorlage keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Als Beschwerdeführer geht es mir primär um die Rechte von uns Stimmbürgern. Welche Erschliessung in Brunnen Nord schlussendlich ausgeführt wird, ist immer an der Urne zu entscheiden.

Mein privates Geld setze ich somit für die Klärung der demokratischen Rechte des Stimmbürgers ein. Ich will in der Schweiz keine Verhältnisse wie in Russland, China oder anderen vergleichbaren Diktaturen. Wird der Monsterkreisel durch die Stimmbürger abgelehnt, werde ich den definitiven Entscheid beim Verwaltungsgericht einfordern. Der Gemeinderat Ingenbohl und die lokalen Politiker werden somit nochmals eine Chance erhalten, eine vernünftige und bodenständige Erschliessung Brunnen Nord uns Stimmbürgern Brunnen vorzulegen. Das ist eben faire und gelebte Demokratie im Sinne von uns allen: Stimmbürgern und Politikern.