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Eingesandt:  Leserbrief

Ein Warnschuss für unseren Kanton

Zum zweiten Wahlgang für den Ständerat vom 19. November sowie zu den kommenden kantonalen Wahlen

Der 19. November brachte Klarheit in das Schweizer Politsystem: In den Kantonen Aargau, Schaffhausen, Solothurn, Tessin und Zürich fanden zweite Wahlgänge für den Ständerat statt. Die Ergebnisse sollten uns alle aufhorchen lassen.

Zürich, der wirtschaftsstärkste und einwohnerreichste Kanton unserer schönen Schweiz, wird neu von einem linken Professor und einer grünen, schein-liberalen EU-Befürworterin mit Wohnsitz in Bern vertreten. Wer den Kanton Zürich etwas kennt, weiss, dass dieser nicht nur aus den Städten Zürich und Winterthur besteht.

All die fleissigen Zürcher Landbewohner, Kleinunternehmer und Senioren, die jahrelang den Kanton aufgebaut haben, sind nun im Ständerat nicht mehr vertreten. Freuen dürfen sich hingegen die veganen Klimaaktivsten in ihren städtischen Sozialwohnungen. Ihre Anliegen werden nun direkt im Ständerat vertreten.

Auch im Kanton Schaffhausen sieht die Lage ähnlich (düster) aus. Dort wurde ein SP-Mann in den Ständerat gewählt, der ursprünglich der Alternativen Liste (AL) angehörte. Diese gibt sich in ihrem Parteiprogramm offen kommunistisch. Ob die Bevölkerung des Kantons Schaffhausen durch einen (ehemaligen?) Kommunisten richtig vertreten wird, können wohl nur die Schaffhauser selbst entscheiden.

Bei uns im Kanton Schwyz ist die Lage Gott sei dank noch nicht dermassen angespannt. Doch auch wir sind diesen unheilvollen Kräften täglich ausgesetzt und müssen uns dementsprechend mit Händen und Füssen dagegen wehren. Am 3. März 2024 finden bereits wieder kantonale Wahlen in unserem schönen Kanton statt. Ich appelliere an alle, die nicht dem Beispiel Zürichs und Schaffhausens folgen wollen: Wählen Sie bürgerlich, denn wir wissen, was die Linken noch nicht verstanden haben: Unser Geld wächst (leider) nicht auf den Bäumen.

Mattia Mettler

Präsident Junge SVP Schwyz, Goldau

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