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Eingesandt:  Leserbrief

Ein Ja für die nächste Generation

Zum Traktandum 5 der Bezirksgemeindeversammlung: «Umwandlung des Darlehens an die Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist AG in Aktien»

Unsere Grossväter haben vor mehr als 60 Jahren mit viel Weitsicht und Mut die Erschliessung des Naherholungsgebiets Rigi Burggeist/Scheidegg in Angriff genommen. In den vergangenen Jahren hat die Rigi Burggeist AG unter anderem mit viel ehrenamtlicher Arbeit und privaten Mitteln diese Erschliessung aufrechterhalten.

Nun steht eine grosse Generalerneuerung der Luftseilbahn an, die die AG ebenfalls nicht ausschliesslich mit eigenen Mitteln finanzieren kann. Aus diesem Grund braucht es die Umwandlung des Darlehens und in einem zweiten Schritt auch eine wesentliche finanzielle Beteiligung des Bezirks Gersau am neuen Aktienkapital der Luftseilbahn.

Die Erschliessung des Hausberges der Gersauer Bevölkerung gehört genauso zu den Infrastrukturaufgaben des Bezirks Gersau wie zum Beispiel die beiden Strandbäder, der Fussballplatz oder die Quaianlage im Dorf. Vertrauen wir dem Verwaltungsrat der Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist AG sowie dem Bezirksrat Gersau. Die beiden Gremien werden, wie in der Botschaft erwähnt, nach der Abstimmung sicherstellen, dass die Seilbahn AG von der Gastro AG abgetrennt wird und der Bezirk Gersau sich nur an der Seilbahn AG beteiligt und die Sicherheiten auf den Grundstücken weiterhin behalten kann.

Es geht nicht um die betriebswirtschaftlich richtige Bewertung eines Darlehens und Aktienwerts oder um die Bewertung und Sicherung der bestehenden Sicherheiten. Es geht nur um die Grundsatzfrage: Wollen wir die Erschliessung des Gersauer Hausberges auch für unsere nächsten Generationen sicherstellen? Ich sage hier klar Ja.

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