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Eingesandt:  Leserbrief

Debattieren über Verwendung

Zu den erfreulichen Überschüssen

Seit 1971 als Gewerkschaftsmitglied und schon bald darauf unterstützend in der Politik, durfte ich immer wieder feststellen, dass alle Politikerinnen und Politiker bestrebt waren, die sozial Schwächeren entlasten zu wollen. Mit gut gemeinten Vorschlägen oder Gesetzen wurde auch vieles erreicht.

Jedoch: Bei der Erarbeitung der Ausführungsbestimmungen danach wurden Hürden eingebaut, die einen Zugang zu den Krankenkassenprämienverbilligungen oder den IV-Bezügen sowie zu den Ergänzungsleistungen usw. massiv erschwerten. Das führte dazu, dass die Unterstützungen kleiner daherkommen oder gar verunmöglicht werden.

Leider, oder zum Glück, sind diese Hürden mitverantwortlich für die sehr hohen Volksvermögen. Unsere Politikerinnen und Politiker tun sich jedoch schwer damit, wie diese Überschüsse abzubauen sind. Zum Glück wurde die 13. AHV-Rente durch die Bevölkerung angenommen. Ein bescheidener Beitrag von uns, wie ein kleiner Teil dieser Überschüsse dereinst sinnvoll zur Wiederverwertung und zu deren Abbau eingesetzt werden kann.

Am 9. Juni kommt die Krankenkassenprämien-Initiative zur Volksabstimmung. Mit der Annahme dieser Initiative dürfen wir in Zukunft maximal nur noch 10 Prozent unseres Einkommens für die Entrichtung der Prämien aufwenden. Auch hier müssten unsere Vertretungen in der Politik weniger lange überlegen, wie sie weitere Überschüsse zu deren Abbau sinnvoll verwenden könnten. Was nichts kostet, ist bekanntlich nichts wert. Wir haben es einmal mehr selber in der Hand, etwas Gutes für uns zu tun.

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