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Eingesandt:  Leserbrief

Alt-Bundesräte machen hässig

Zur Abstimmung über die 13. AHV-Rente

Es gibt sehr viele Rentner, die kaum über die Runden kommen mit der Rente und der EL. Wie heisst es doch so schön: Falls die Rente nicht reicht, einfach eine EL verlangen.

Das ist ein Witz! Von einfach kann keine Rede sein. Es entsteht in der Regel ein Dossier, das aufwendiger ist als im Nachhinein die Höhe der EL, denn diese wird, wenn möglich, sehr tief gehalten, das heisst eine Maximal-AHV-Rente plus eventuell Prämienverbilligung (maximal 2800 bis 3000 Franken). Dass das heute nicht mehr reicht, kann sich jeder selber ausrechnen, angesichts der horrenden Mieten. Und was machen die, die noch ein wenig Pensionskassen-Gelder haben? Vor Bezug einer EL muss dieses Geld verbraucht werden.

Ich finde es dreist und erfrechend, dass die «Old»-Bundesräte einen Brief gegen eine 13. AHV-Rente veröffentlichten. Angesichts der Tatsache, dass jeder von ihnen einfach mal 250 000 Franken Rente bekommt im Jahr (nicht verdient/nicht braucht). Es macht mich hässig, dass diese Herren und Damen (Deiss, Couchepin, Ogi, Leuthard, Schneider-Ammann und Co) sich anmassen, den einfachen Rentnerinnen und Rentnern eine 13. AHV-Rente zu missgönnen. Zumal die AHV ein fettes erspartes Polster hat, von etwa 50 000 000 000 Franken.

Ich habe da eine Idee. Wie wäre es doch viel menschlicher, wenn z. B. genau jene Magistrate jedes Jahr die Hälfte der Rente (unverdientes Geld) zurückzahlen würden in die AHV-Kasse? Und auf die 13. AHV-Rente könnten sie freiwillig verzichten, oder? Sie hätten ja trotzdem genug mit ihrer Rente.

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