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Eingesandt:  Leserbrief

20 Millionen für eine Stunde Strom

Zum Megaspeicher in Ingenbohl und zur Abstimmung über das Stromgesetz

Dieser Batteriespeicher kommt von der Firma CATL, China, aus der «Uigurenregion» mit Verdacht auf Sklavenarbeit. Dem Bericht ist nicht zu entnehmen, wie viele kWh Kapazität dieses teure Unding wirklich hat. Es geht nicht nur um die Netzstabilität, sondern wesentlich um die Speicherung von Wind- und Solarflatterstrom.

Diese 20 Millionen sind nur der sehr teure Anfang, sollte das Energiegesetz am 9. Juni angenommen werden. Man kann die Rede- und Schreibkunst der Befürworter für diesen visionären Stromschrott bewundern. Das Volk zahlt, zahlt sehr viel. Die CVP, neu die Mitte, sollte endlich Abschied nehmen von der dem Volk eingebläuten Leuthard-Energiestrategie 2050. Bei der linkspopulistischen Krankenkassen-Initiative (Gesundheitskosten senken, andererseits die Stromkosten verteuern) ist ja der Linksrutsch der Mitte auch gelungen.

Der vom Schwyzer Regierungsrat bestellte Synthesebericht für die Windenergie, der von einer Ausbeute von 65 GWh schwärmt, ist das Papier nicht wert. Vor einer Synthese steht eine Analyse. Die Experten vernebeln das Ganze sehr durchsichtig, denn eine Analyse, die dem Wortsinn entsprechen würde, fehlt oder ist unvollständig. Zwingend ein Nein am 9. Juni zu diesem Stromgesetzmonster, das niemand versteht.

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