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Eingesandt:  Leserbrief

2:0 für das Volk und die Linke?

Zur Prämienentlastungs-Initiative

Bald dürfen wir über die Prämienentlastungs-Initiative abstimmen. Die Ausgangslage ist ähnlich wie bei der 13. AHV-Rente, welche das Schweizervolk mit 58 Prozent angenommen hat.

Auf der einen Seite stehen geschlossen die bürgerlichen Parteien, welche vor den Kosten für die öffentlichen Haushalte (Bund/Kantone) warnen. Auf der anderen Seite sind die Linken (SP und Grüne), die gegen die steigende Krankenkassenprämienlast für das Volk endlich ein wirksames Mittel gefunden haben, das man auch versteht: Niemand soll mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenkassenprämien aufwenden müssen.

Als die Krankenkasse für obligatorisch erklärt wurde, geschah das mit dem Versprechen, dass ein Haushalt nicht mehr als 8 Prozent für Krankenkassenprämien aufwenden müsse. Heute wissen wir, dass dieses Versprechen von der Politik nicht eingehalten wurde. Von den stetig steigenden Gesundheitskosten übernimmt das Volk mittlerweile 61 von 91 Milliarden und damit über zwei Drittel der gesamten Gesundheitskosten. Der Anteil, den die privaten Haushalte übernehmen, steigt und steigt. Die Krankenkassenprämie ist der grösste Anteil davon.

Sorgen wir am 9. Juni mit einem Ja dafür, dass die Gesundheitskosten für das Volk in einem erträglichen Rahmen bleiben. Mit der Annahme der Prämienentlastungs-Initiative werden gerade für den gesellschaftstragenden Mittelstand die Prämien endlich begrenzt. Der Mittelstand ist zum Glück immer noch die Mehrheit des Volkes. Die Initiative bringt seit Langem endlich eine wirksame Entlastung der privaten Haushaltsbudgets, und sie zwingt die Politik, endlich Lösungen für den Mittelstand zu erarbeiten.

Ich stimme deshalb am 9. Juni überzeugt Ja zur Prämien-Entlastungs-Initiative und hoffe damit auf ein 2:0 für das Schweizervolk (auch für das Schwyzervolk!).

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