Ortsplanungsrevision: Intensiv an der Zukunft von Oberägeri gefeilt

ZUG ⋅ Am Donnerstag, 2. Juli, traf sich der Gemeinderat zusammen mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppen sowie den Mitgliedern der Gesamtkommission zu einer ersten Zwischenkonferenz. In den vergangenen Monaten haben die fünf Arbeitsgruppen intensiv und engagiert gearbeitet und Ziele und Massnahmen definiert, wie sich Oberägeri bis ins Jahr 2040 entwickeln soll.

03. Juli 2020, 21:11

(haz) Seit Januar beschäftigen sich die Mitglieder der fünf Arbeitsgruppen intensiv mit der Zukunft von Oberägeri. Themenfelder wie Mobilität, Arbeitsplätze, Innenentwicklung oder die Vernetzung wurden intensiv analysiert und bearbeitet. An der Zwischenkonferenz präsentierten die Arbeitsgruppen laut Medienmitteilung der Gemeinde Oberägeri nun erste Resultate und Erkenntnisse. Die Ziele der vorgeschlagenen Massnahmen sind einhellig: Die Aufenthaltsqualität im Dorf steigt, vernetzte Begegnungs- und Verweilzonen entstehen und der Pendlerverkehr ist reduziert. Oberägeri gewinnt damit noch mehr an Lebensqualität mit einem lebendigen Dorfkern, erschwinglichem Wohnraum, ökologisch wertvollen Erholungsräumen und einem starken, lokalen Gewerbe.

Für das Zusammenleben wichtig

Knapp zweihundert erarbeitete Massnahmen gilt es nun in einem nächsten Schritt zu bündeln, zu priorisieren und weiter zu bearbeiten. Viele Massnahmen gehören nicht zum Prozess der eigentlichen Ortsplanungsrevision und sind nicht relevant für die Anpassung von beispielsweise Zonenplänen oder der Bauordnung, aber für die Entwicklung und das Zusammenleben von grosser Wichtigkeit.

Die Gesamtkommission, bestehend aus Vertretungen aller Parteien sowie der Korporation und der Bürgergemeinde, treffen sich Mitte Juli zu einer Nachbearbeitung der Zwischenkonferenz, damit die Stossrichtung im weiteren Prozess definiert werden kann, die Arbeitsgruppen ausgewählte Massnahmen weiter bearbeiten können und der Gemeinderat strategisch den Prozess weiter vorantreiben kann.


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