notifications
Buttisholz

Wie eine Luzerner Landgemeinde den Klimawandel bekämpft

Zum dritten Mal findet am Wochenende in Buttisholz ein Klimatag statt. Beachtlich: Die Bewegung ist von Privatpersonen ins Rollen gebracht worden. Nun schliessen sich Parteien, das Gewerbe, die Gemeinde und Kirche an. 

Am Samstag steht der Buttisholzer Dorfkern im Zeichen des Klimaschutzes. Am dritten Klimatag zeigen über 20 lokale Organisationen, wie das globale Problem des Klimawandels auf kommunaler Ebene angegangen werden kann. Etwa, was es mit dem Wärmeverbund Buttisholz auf sich hat, wie wichtig Wildsträucher sind oder wie Food-Waste verhindert werden kann. Auch Elektrofahrzeuge können ausprobiert werden. Zudem gibt es Vorträge und eine Podiumsdiskussion.

Beachtlich: Organisiert wird der Anlass von Privaten, konkret vom Klimanetzwerk Buttisholz. Dessen Credo: Klimaschutz geht alle etwas an. «Wenn wir nichts unternehmen, wer sonst?», fragt Manuel Müller vom OK rhetorisch. Er ist überzeugt, dass man auf lokaler Ebene mehr Einfluss auf den Klimaschutz nehmen kann, «weil man die Leute kennt und weiss, wen man ansprechen muss, um ein Projekt zu realisieren». Zudem: «Klimaschutz wird für die Bürgerinnen und Bürger greifbarer, wenn er im eigenen Dorf angegangen wird.»

Klimanetzwerk gibt es auch in Emmen und Rothenburg

Müller betont, dass das Klimanetzwerk nicht aus der «links-grünen Ecke» komme, sondern keiner Partei zugeordnet werden könne. Unter den 20 Partnern, die am Klimatag teilnehmen, sind heuer das Gewerbe, die Gemeinde, Kirche, Schule und alle Ortsparteien dabei.

Das Netzwerk sei eine Bewegung. Das zeige sich etwa darin, dass es mittlerweile auch in Emmen oder Rothenburg ein Klimanetzwerk gebe. In Buttisholz hat es schon diverse Projekte umgesetzt, etwa die temporäre Ausleihe von E-Bikes als Alternative zum Auto, einen Kleidertausch oder diverse Informationsanlässe.

Das Programm des Klimatags finden Sie unter www.buttisholz.klimanetzwerk.ch.

Kommentare (0)