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Göschenen

Urner Langlaufnachwuchs begibt sich auf Spuren seiner Vorbilder

An den Swiss-Ski-Nordic-Tagen durfte der Urner Langlaufnachwuchs die Stars beim Training beobachten.

Als Abschluss der Swiss-Ski-Nordic-Tage findet jeweils ein Berglauf von Göschenen auf den Damm des Stausees Göscheneralp statt. Unter der Leitung des Chefs nordisch Tino Walker und Cheftrainer Roman Briker sowie Klubtrainer Roger Gisler startete auch das Kader des Urner Skiverbands nordisch zu einem Trainingstag. Begonnen wurde mit einer gemeinsamen Fahrt mit dem Bike von Göschenen auf die Staumauer in der Göscheneralp.

An dieser wurde dann fleissig der Aufstieg der Vorbilder von Swiss-Ski nordisch imitiert. Den abschliessenden Berglauf der Langlaufstars konnten dann die Urner Nachwuchs-Cracks direkt verfolgen. Dabei konnten sie die Urner Delegation mit der Langläuferin Maria Christen und Biathletin Alessia Nager lautstark unterstützen. Maria Christen, Gotthard-Andermatt, erzielte dabei die absolute Tagesbestzeit bei den Frauen, vor Nadine Fähndrich aus Horw und der Davoserin Laura Spormann.

Ausdauertraining am Nachmittag

Am Nachmittag galt es dann auch für den Urner Langlaufnachwuchs ernst, stand doch ein Long-Traillauf auf dem Programm. Die Strecke rund um den Stausee war für das vorgesehene Ausdauertraining wie gemacht, werden dabei doch Kondition, Koordination und auch eine gewisse Härte trainiert. Das ideale Spätsommerwetter unterstützte das Vorhaben natürlich, was die jungen Sportlerinnen und Sportler gerne annahmen.

Gemäss dem Leitspruch «Erfolgreiche Langläufer im Winter werden im Sommer gemacht» steht in zwei Wochen bereits das nächste Trainingsweekend auf dem Programm, wobei dann in Andermatt mit den Rollski an der Technik gefeilt wird. Chef nordisch Tino Walker war mit dem Trainingstag in der Göscheneralp sehr zufrieden und meinte: «Alle Teilnehmende sind sehr motiviert und arbeiten gezielt daran, sich optimal auf die nächste Saison vorzubereiten.» Und am 29. Oktober erhalten die Urner Nordischen an der ZSSV-Unterschächen-Trophy dann Gelegenheit, sich mit der ausserkantonalen Konkurrenz zu messen.

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