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Rothenburg

«Tatort Schule»: Auto fährt Fussgänger an – zu Präventionszwecken

Im Rahmen des TCS-Projekts «Tatort Schule» zeigten professionelle Stuntmen beim Rothenburger Schulzentrum Lindau, welche Gefahren im Strassenverkehr lauern.  

Freitag auf einer Strasse beim Rothenburger Schulzentrum Lindau. Ein Fussgänger tippt auf seinem Handy herum, überquert die Strasse – und scheint dabei die Umgebung nicht wahrzunehmen. Plötzlich passiert es: Der Mann wird von einem Auto angefahren, knallt mit voller Wucht auf die Motorhaube.

Was in Realität ein Horrorszenario ist, wurde bei der beschriebenen Szene von einem professionellen Stuntman nur gespielt – im Rahmen eines Präventionsprojekts vom TCS.

Nach der spektakulären Einlage gibt es Applaus von rund 50 Schülerinnen und Schülern, wie der TCS in einer Mitteilung schreibt – Unfallprävention der besonderen Art. Projektleiter Peter Iseli sagte zu der Gruppe:

«Es sieht toll und wohl auch lustig aus. Ihr dürft jetzt auch Spass haben an diesen Szenen. Aber ihr müsst euch bewusst sein, dass in der Realität solche Momente nicht viele Male eingeübt und abgesprochen sind. Dann haben sie leider oft sehr schlimme Folgen.»

Nach verschiedenen Stuntvorführungen wurden die Strassenszenen im Schulzimmer besprochen. Dabei standen Themen wie Ablenkung, Reaktionszeit. Anhalteweg sowie Vorbeugen und Unfallfolgen im Fokus.

Das Programm wurde gemäss Mitteilung vor rund drei Jahren als Pilotprojekt in Bern durchgeführt. Der TCS besucht mit der Präventionsaktion in diesem Jahr schweizweit zehn Standorte. Für das kommende Jahr soll das Projekt ausgeweitet werden – 15 Anlässe sind geplant. (pl)

Hinweis: Interessierte Schulen können sich beim TCS in Luzern melden: alexander.stadelmann@tcs.ch

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