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Politik

Stadtzuger SP reicht die Volksinitiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» ein

5 Monate brauchte die Stadtzuger SP, um die nötigen Unterschriften für die städtische Volksinitiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» zu sammeln.

Ziel der Initiative ist: Im Jahr 2040 sollen mindestens 20 Prozent der Stadtzuger Wohnungen preisgünstig sein. Am Donnerstag wurde die Initiative bei der Stadtkanzlei eingereicht, wie aus einer Mitteilung der städtischen SP hervorgeht.

Das Begehren umfasst eine Reihe konkreter Massnahmen. So sollen in den städtischen Verdichtungsgebieten mindestens 40 Prozent der neuerbauten Wohnflächen preisgünstig sein. Weiter müssen auf einer Reihe von geeigneten städtischen Parzellen öffentliche und gemeinnützige Wohnbauträger schnell bauen können.

Nicht zuletzt soll eine aktive Land- und Immobilienerwerbspolitik der Stadt der Stadtbevölkerung und Wohnbaugenossenschaften zugutekommen, heisst es in der Mitteilung weiter.. Diese Massnahmen seien notwendig, um angesichts des ungebrochenen Bevölkerungswachstums bis ins Jahr 2040 den Zielwert von 20 Prozent an preisgünstigen Wohnungen zu erreichen. Dafür brauche es je nach Bevölkerungsentwicklung bis zu 2000 neue Wohnungen, die auch für den Mittelstand erschwinglich sind.

Optimistischer Blick auf Abstimmung

Die SP Stadt Zug sieht der Abstimmung zuversichtlich entgegen und ist sich sicher, dass die Stadtzuger Stimmbevölkerung ein klares Zeichen setzen wird. Von der bürgerlichen Mehrheit erhoffe sich die SP den Mut zu einem handfesten Bekenntnis zum verstärkten Effort statt «Bezahlbarer Wohnraum ja, aber nicht so»-Kampagnen, auf die nichts folgt. (haz)

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