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Obwalden/Thüringen

Rotex-Helikopter bei Holzerarbeiten umgekippt

Der Pilot der Unglücksmaschine blieb unverletzt, der Helikopter wurde bei dem Unfall im deutschen Bundesland Thüringen erheblich beschädigt.

Am Mittwochnachmittag ist bei Holzerarbeiten in Sonneberg (Südthüringen, Deutschland) ein Helikopter der für diese Arbeiten spezialisierten Firma Rotex Helicopter AG umgekippt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kägiswil und Balzers (FL).

Ein Helikopter der Rotex im Einsatz.
Bild: Bild: Archiv Obwaldner Zeitung

Nach ersten Erkenntnissen sei der einsitzige Helikopter vom Typ Kaman K-Max kurz nach dem Start von einer Windböe erfasst und aus geringer Höhe seitlich zu Fall gebracht worden, wie die Rotex mitteilt. Glücklicherweise habe der sehr erfahrene Helipilot der Unglücksmaschine unverletzt entsteigen können. Der Helikopter sei erheblich beschädigt worden. Der genaue Unfallhergang werde nun von der Deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersucht.

Der Helikopter sei am 28. März von der Schweiz aus nach Sonneberg überführt worden. Am Dienstag nach den Osterfesttagen habe das spezialisierte Team den Holzschlag mit Unterstützung des Helikopters in den Steilhängen der Thielleite aufgenommen.

Die Rotex Helicopter AG hat nach eigenen Angaben die vier einzigen in Europa im Einsatz stehenden Helikopter vom Typ Kaman K-Max. Dieser Typ habe sich bewährt wenn es darum gehe, bei Holzschlägen die Bäume aus unwegsamen Gebieten zu transportieren. Dank der langjährigen Erfahrung komme das Unternehmen europaweit für Transporte bis 2,5 Tonnen Tragkraft zum Einsatz. Die Rotex Helicopter AG beschäftigt heute 65 Fachspezialisten aus den Bereichen Aviatik und Forst. (zvg/mu)

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