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Emmen

Reingewinn von Also sinkt erstmals seit Jahren

Langsameres Wachstum bei Umsatz und Betriebsgewinn. Dennoch wird die Dividende erhöht.

Impressionen aus der Logistik bei Also in Emmen.
Bild: Bild: Manuela Jans-Koch (30. April 2020)

Der IT-Logistikkonzern Also mit Hauptsitz in Emmen ist letztes Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsgewinn weniger schnell gewachsen als im Jahr zuvor. 2022 legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro zu. Im Kerngeschäft Supply, das die Logistik beziehungsweise den Grosshandel mit IT-Produkten beinhaltet, resultierte ein Umsatzrückgang um 5,3 Prozent auf etwas mehr als 8 Milliarden Euro. Im beratungsintensiven Bereich Solutions – hier geht es um das Konzipieren und Implementieren komplexer Infrastrukturen – legte der Umsatz hingegen um 10,7 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro zu. Noch stärker, nämlich um 43 Prozent, wuchs der Nettoerlös im kleinsten Segment Service. Hier hat sich der Umsatz seit 2019 mehr als verdoppelt auf aktuell 918 Millionen Euro.

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda wuchs um 8,9 Prozent auf 280 Millionen Euro. Unter dem Strich resultierte ein um 1,2 Prozent reduzierter Konzerngewinn von 152,4 Millionen Euro. In den letzten Jahren konnte Also den Reingewinn jeweils von Jahr zu Jahr markant steigern. Dennoch schlägt der Verwaltungsrat nun zum elften Mal in Folge den Aktionären eine Erhöhung der Dividende vor. Die Ausschüttung soll 4.60 Franken pro Aktie betragen. Das sind 30 Rappen mehr als im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnet Also mit einem Ebitda zwischen 265 und 305 Millionen Euro. (mim)

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