Mit dem Ranfttreffen aus der Komfortzone

OBWALDEN ⋅ Jungwacht Blauring Schweiz erwartet am Wochenende vor Weihnachten 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

08. Dezember 2019, 18:58

(pd/mu) Seit 40 Jahren bietet das Ranfttreffen – organisiert von Jungwacht Blauring Schweiz (Jubla) – für über 1200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Wochenende vor Weihnachten ein spirituelles Erlebnis mit Tiefgang. In diesem Jahr findet der traditionelle Anlass am 21./22. Dezember statt, wie Jubla in einer Mitteilung schreibt.

Im Alltag begegne man immer wieder Situationen, die einen an die Grenze der Komfortzone bringen: Menschen, die ungewohnt aussehen, Essen, das speziell riecht, Sprachen, die man nicht verstehe.

Möglichkeit, Gewohnheiten zu überdenken

Am Ranfttreffen 2019 gehen die Teilnehmer diesen und weiteren Situationen auf die Spur. In Diskussionen und angeleiteten Spielen erkennen sie, wo ihre ganz persönliche Komfortzone endet. Sie erhalten die Möglichkeit, sich Herausforderungen zu stellen und ihre Gewohnheiten zu überdenken. Gemeinsam erfahren sie, was es braucht, um die Komfortzone zu verlassen, und welche neuen Begegnungen dadurch entstehen können.

Das Ranfttreffen startet am Nachmittag mit dem «Familienweg». 6- bis 10-jährige Kinder begeben sich zusammen mit ihren Eltern auf einen Postenlauf.

Höhepunkt ist Feier in der Ranftschlucht

Am frühen Abend brechen Jugendgruppen aus der ganzen Deutschschweiz ab Sarnen und Sachseln in die Winternacht auf. Eingebettet in Diskussion und Spiel finden sie in verschiedenen Ateliers heraus, wann sie aus Gewohnheit handeln und was sie herausfordert. Natürlich fehlt auch das gewohnte Atelier-Angebot wie Volkstanz oder Schwingen im Schwingkeller Kerns nicht.

Morgens um 3 Uhr – bevor der neue Tag erwacht – versammeln sich die Teilnehmer in der Ranftschlucht. In der Feier mit Jugendbischof Alain de Raemy gehen sie den grossen Fragen des Lebens nach und verlassen dabei endgültig ihre Komfortzone.


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