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Veranstaltung

Modell für eine Innerschweizer Landschaftsentwicklung

In der Ermitage in Beckenried diskutieren Vertreter aus Zentralschweizer Kantonen in der Reihe «Architektur im Gespräch» über die Raumplanung.

Was haben die Giswiler Grossteiler Ebene, Sarnen Nord, Stans West und der Urner Talboden in Altdorf miteinander zu tun? Eine raumplanerische Sichtweise auf einer Flughöhe eines Heissluftballons liefert laut einer Medienmitteilung Antworten dazu und zeigt Gemeinsames auf.

Am Beispiel «Sarneraatal 2050», einer Vision zur Entwicklung von Siedlung und Landschaft, sind im Kanton Obwalden Denkanstösse geschaffen worden, wie mit dem Wachstum der Bevölkerung und der Wirtschaft im ländlichen Raum umgegangen werden soll und wie sich die Zukunft von Siedlung und Landschaft nachhaltig und lebenswert, identitätsstiftend und verträglich entwickeln kann.

Die Mitinitianten Eugen Imhof von der IG Baukultur OW und Alt-Nationalrat Karl Vogler von Kulturlandschaft - Landschaft und Kultur in Obwalden geben Einblicke in die fundierte Auseinandersetzung und der daraus resultierenden Ergebnisse für unsere künftigen Lebensräume. Als weitere Gäste sind Thomas Furrer, Vorsteher des Nidwaldner Amts für Raumplanung, sein Urner Amtskollege Marco Achermann, sowie Ivo Näpflin, Leiter Bau und Raumentwicklung der Gemeinde Sarnen, dabei. Moderiert wird der Anlass von Gerold Kunz, Architekt und ehemaliger Nidwaldner Denkmalpfleger. Die Begrüssung hält Hanspeter Odermatt, Architekt und Präsident der Sektion Nidwalden des Innerschweizer Heimatschutzes.

Über die Zonengrenzen hinaus sprechen Beteiligte, Raumplaner, Besucher und architekturinteressierte Gäste von «Orte Architekturnetzwerk Niederösterreich» über ihre Erfahrungen, über Problematiken, Gemeinsamkeiten und die Ausstrahlung des Modells einer Innerschweizer Landschaftsentwicklung. (pd/mu)

Architektur im Gespräch, Donnerstag, 22. September 2022, 20 Uhr, Ermitage Beckenried. Eintritt 10 Franken.

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