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Asyl

Minimalziel erstmals erreicht: Uri ist führend in Sachen Arbeitsintegration von Geflüchteten

In Zusammenarbeit mit den Kantonen will der Bundesrat die Erwerbsquote von Geflüchteten mit Status S erhöhen. In Uri wurde das Mindestziel von 45 Prozent im Juli erstmals erreicht.
Bildungsdirektor Georg Simmen freut sich über die guten Ergebnisse der Erwerbsquote.
Bild: Urs Hanhart
(Altdorf, 23. 8. 2025)

Für Personen mit Status S hat der Bundesrat die angestrebte minimale Erwerbsquote in den zurückliegenden Jahren schrittweise erhöht. Das Mindestziel bis Ende 2025 ist eine Quote von 45 Prozent. Dieses Mindestziel hat der Kanton Uri im Juli 2025 erstmals erreicht, mit einem Wert von 45,7 Prozent. «Die Urner Quote liegt damit auch weit über dem nationalen Durchschnitt von 33,8 Prozent», heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Aber nicht nur bei den Status-S-Geflüchteten, auch bei anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen bewege sich der Kanton Uri über dem Schweizer Durchschnitt. Dies schon seit mehreren Jahren. Gemäss Kanton liegt die Erwerbsquote bei anerkannten Flüchtlingen bei 50,5 Prozent (national 39,5 %), bei vorläufig aufgenommenen Personen bei 54,3 Prozent (43 %).

Über alle drei Zielgruppen nimmt Uri im nationalen Vergleich den dritten Rang ein. «Diese erfreulichen Werte sind das Ergebnis des grossen Engagements und der engen Zusammenarbeit von Arbeitgebern, Zivilgesellschaft und staatlichen Akteuren», wird Regierungsrat Georg Simmen in der Mitteilung zitiert. (zvg/inf)

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