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Machbarkeitsstudie zeigt: Neuer Wärmeverbund in Steinhausen ist realisierbar

In einem nächsten Schritt soll ein Vorprojekt ausgearbeitet werden.
In Steinhausen besteht bereits ein Wärmeverbund, der unter anderem die Überbauung Dreiklang mit erneuerbarer Wärme versorgt. (Bild: Stefan Kaiser)

Die Gemeinde Steinhausen verfolgt das Ziel, den CO2-Ausstoss der Heizungen in der Gemeinde auf ein Minimum zu reduzieren. Eine nun abgeschlossene Machbarkeitsstudie bestätigt, dass der Bau und Betrieb eines Wärmeverbunds zur Versorgung weiter Teile der Gemeinde mit CO2-neutraler Energie wirtschaftlich realisierbar sind. Die Ergebnisse der Studie werden der Bevölkerung am 20. Oktober präsentiert.

Die WWZ betreibt seit Ende 2017 den Wärmeverbund Steinhausen Zentrum und versorgt die Überbauung Dreiklang sowie umliegende Liegenschaften mit erneuerbarer Wärme aus regionalen Holzschnitzeln. Vor rund einem Jahr lancierten die WWZ und die Gemeinde Steinhausen eine Machbarkeitsstudie für einen weiteren Verbund. Diese ist nun abgeschlossen und bestätigt laut einer Mitteilung der WWZ, dass in weiten Teilen der Gemeinde die Voraussetzungen (Energiedichte/Energienachfrage) für den Bau und wirtschaftlichen Betrieb eines zweiten und grösseren Verbunds mit regionalem Holz als Energiequelle gegeben sind.

Verbund kann mit dem Wärmeverbund Ennetsee vernetzt werden

Zudem kann der Verbund mittelfristig mit dem bestehenden Wärmeverbund Steinhausen Zentrum sowie dem von der WWZ geplanten Wärmeverbund Ennetsee vernetzt werden, was die Versorgungssicherheit weiter erhöhe und eine «effiziente Dimensionierung» der Heizzentrale erlaube. Für diese evaluiert die WWZ im Moment mögliche Standorte ausserhalb des Dorfzentrums und der Wohnzone. Gemeindepräsident Hans Staub wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: «Als Energiestadt hat sich Steinhausen das Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit Energie zu schaffen. Dazu gehört auch eine zukunftsträchtige und nachhaltige Energieversorgung. Der Wärmeverbund, wie wir ihn mit der WWZ planen, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 und steigert die Attraktivität und Lebensqualität in unserer Gemeinde.»

Der im Rahmen der Machbarkeitsstudie skizzierte Versorgungsperimeter fokussiert sich auf Quartiere mit genügender Energiedichte. In einem nächsten Schritt soll ein Vorprojekt diesen Perimeter konkretisieren.

Am 20. Oktober um 19.30 Uhr findet im Gemeindesaal Steinhausen eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung statt. Im Anschluss beantworten der Gemeinderat und die anwesenden Expertinnen und Experten Fragen. Der Zutritt ist nur mit Covid-Zertifikat möglich. (rh)

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