Rekord am Suppentag der Schweizer Tafel in Luzern: Sogar Herbert Grönemeyer schaute vorbei

LUZERN ⋅ Der Suppentag macht auf Armutsbetroffene in der Schweiz aufmerksam. In Luzern brachte der Anlass trotz Coronaschutzmassnahmen so viel Geld ein wie noch nie. Mit dabei im Hotel Schweizerhof in der Stadt Luzern war viel Prominenz.

25. November 2021, 21:23

Suppe schöpfen aus dem einen Topf – Spende reinwerfen in den anderen Topf. Am Donnerstag fand vor dem Hotel Schweizerhof in Luzern der 18. Suppentag der Schweizer Tafel statt. Dabei kamen 17'200 Franken zusammen, knapp 4000 Franken mehr als im Vorjahr, wie die Veranstalter mitteilten. Es seien sogar 800 Franken mehr als vor zwei Jahren beim letzten Suppentag unter «Normalbedingungen» zusammengekommen. «Ein voller Erfolg. Und dies trotz der momentan eher unfreundlichen Umstände», heisst es in der Mitteilung.

«Nach dem letztjährigen Suppentag light und der immer noch angespannten Situation wegen hatten wir nicht mit einem solch guten Resultat gerechnet. Mit diesem Betrag kann die Schweizer Tafel 34 Tonnen Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen verteilen», lässt sich die Präsidentin des Gönnervereins Schweizer Tafel Region Luzern, Sonja Rogger, zitieren.

Laut den Veranstaltern wurden rund 180 Liter Suppe gekocht und von prominenter Hand ausgeschöpft. Im Einsatz standen etwa René und Laura Rindlisbacher, die Fussballer Pascal Schürpf und Vaso Vasic vom FC Luzern, Autorin Federica De Cesco und SRF-Moderatorin Fabienne Bamert. Für eine besondere Überraschung sorgte Herbert Grönemeyer:

Das Geld fliesst direkt zur Schweizer Tafel, die sich für Menschen in der Schweiz einsetzt, die auf Nahrungsmittelspenden angewiesen sind. (dvm)

Video: Tele 1


Login


 

Leserkommentare