Bereits mehr als 640'000 Franken für kranke Valeria

LUZERN ⋅ Um ein neues Medikament zur Behebung von Valerias Gendefekt zu entwickeln, sammelt Familie Schenkel aus Horw 900'000 Franken via Crowdfunding. Ein voller Erfolg - das zeigt sich bereits nach einem Tag: Mehr als 640'000 Franken wurden schon gespendet.

18. Mai 2019, 15:51

Chiara Stäheli

Die einjährige Valeria Schenkel aus Horw hat einen extrem seltenen, nicht vererbbaren Defekt auf dem Gen namens KCNT1 – weltweit sind nur etwa 100 Personen davon betroffen. Um den Gendefekt zu beheben, arbeiten Forscher der Yale University in den USA an einem Medikament, dass Valeria helfen soll.

Doch damit Valeria davon Gebrauch machen kann, muss zuerst die Finanzierung gesichert sein: Rund 1,8 Millionen Franken kostet die Entwicklung des neuen Medikaments.

Die Hälfte dieses Betrages hat Familie Schenkel bereits zusammen - dank Ersparnissen, Verwandten, Freunden und Spendern. Um die restlichen 900'000 Franken zu sammeln, haben Freunde der Familie nun die Kampagne «Rette Valeria» ins Leben gerufen.

Seit dem Start der Kampagne am Freitag sind bereits mehr als 640'000 Franken gespendet worden - dies von rund 8'000 verschiedenen Personen.

Hinweis: Alle Infos zur Kampagne «Rette Valeria», zu den Konzerten, Aktionen und Spendemöglichkeiten finden Sie auf www.rette-valeria.ch.


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