Die Migros ist «sehr zufrieden» mit dem Umsatz in der Mall

LUZERN ⋅ Laut Migros-Luzern-Chef Felix Meyer läuft es in der Mall of Switzerland gut. Man habe viele Stammkunden gewonnen. Und er stellt klar: «Wir werden ganz bestimmt nicht in den MParc zurückkehren.»

08. November 2018, 19:51

Roman Hodel

Die Migros als Hauptmieter in der Mall musste sich im ersten Jahr einiges an Kritik anhören: Das Do-it-Sortiment sei im Vergleich zum MParc geschrumpft, der Supermarkt versteckt gelegen und überhaupt hätte man lieber den alten MParc zurück. «Wir werden ganz bestimmt nicht zurückkehren», hielt Felix Meyer, Geschäftsführer der Migros Luzern, gestern an der Medienkonferenz zum ersten Geburtstag der Mall klar fest. Man sei mit den Umsätzen in der Mall «sehr zufrieden». Auf die Frage, ob man deshalb sehr zufrieden sei, weil die Umsatzziele derart tief angesetzt wurden, sagte er: «Natürlich haben wir nicht das gleiche Budget wie beispielsweise im Zugerland.» Jeder neue Laden brauche eine Anlaufzeit, zudem könne man auch mit weniger Umsatz einen Ertrag erzielen. «Man muss die Kosten etwa bei der Warenwirtschaft entsprechend im Griff haben», sagt Meyer. Konkrete Zahlen nennt die Migros keine.

Das Do-it-Sortiment ist weniger gross als im MParc

Was das Do-it-Sortiment betrifft, bietet man laut Meyer in der Mall noch 85 Prozent des Do-it-Sortiments aus dem früheren MParc an – dafür sei das Sortiment über alle Migros-Formate gesehen deutlich grösser. Allerdings räumt er ein, dass trotz «MMM» gerade im Lebensmittelbereich die Auswahl nicht vergleichbar sei etwa mit dem Länderpark. «Dort ist der Supermarkt 4500 Quadratmeter gross, hier sind es 3300.» Auch dass die verschiedenen Migros-Formate – darunter das Migros-Restaurant – auf die ganze Mall verteilt sind, wie verschiedentlich moniert wurde, habe seinen Grund: «Man fasst Themen zusammen und das ist gut.» Auch nach einem Jahr gibt es allerdings immer noch Kunden, die den Migros-Supermarkt im Untergeschoss suchen müssen. «Dabei haben wir sogar ein ebenerdiges Parkgeschoss, was zu Beginn viele nicht wussten », sagt Meyer und betont: «Wir konnten bereits eine grosse Stammkundschaft aufbauen – und wir tun alles, damit sich die Mall weiter etabliert.» (hor)


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