Der neue Wirt im Restaurant Obernau will den Sonntag «zelebrieren»

LUZERN ⋅ Am 5. September öffnet das Restaurant Obernau bei Kriens wieder seine Tore. Wirt Beat Trummer setzt vor allem auf Bewährtes, will aber auch einige Neuerungen wagen.

18. August 2019, 20:51

Sandra Monika Ziegler

Nach fünf Monaten Baustelle herrscht ab Anfang September im Restaurant Obernau, bei der Abzweigung ins Eigenthal, wieder Normalbetrieb. «Wir haben alles rausgeräumt und neu gemacht. Es gibt eine neue Möblierung, neue Leitungen wurden gezogen und auch ein neues Lichtkonzept, um nur einiges zu nennen», erklärt Hausbesitzer Bruno Achermann bei unserem Baustellenbesuch.

Als Gastgeberpaar werden Beat und Silvia Trummer zusammen mit einem 14-köpfigen Team die Gäste betreuen. Während Beat in der Küche wirkt, wird sich seine Frau Silvia um die Gäste kümmern.

Wirtepaar wohnt schon länger in Kriens

Beat Trummer ist gelernter Koch und stammt unüberhörbar aus dem Berner Oberland. Sein gastronomisches Wirken brachte ihn aber bereits vor Jahren an diverse Orte in der Zentralschweiz. So war er zuletzt Leiter Gastronomie auf dem Luzerner Hausberg Pilatus und im Willisauer Freizeitzentrum Schlossfeld. Von dort kam dann der Wechsel nach Kriens. Trummer freut sich auf seine neue Aufgabe: «Wir wohnen ja seit gut 14 Jahren in Kriens und sind nach Willisau gependelt. Das Obernau ist mir ein Begriff, wir wohnen gleich drei Hausnummern weiter auf der anderen Strassenseite.»

An Bewährtes knüpfen die neuen Gastgeber an, Neues werden sie ausprobieren, so Trummer. So werden neben kulinarischen Events wie «Wine und Dine» auch die Wildwochen zelebriert. Trummer fügt an:

«Ich kann mir aber gut vorstellen, dass wir auch Lesungen und Konzerte veranstalten.»

Da brennt einem unweigerlich die Frage nach der Fasnacht. Denn die legendären Anlässe wie «Haxefrass» und «Frauenabend» – organisiert von den ehemaligen Obernau-Pächtern Thomas Häfliger und Erich Peterer – sind in bester Erinnerung. Beat Trummer lacht: «Die Fasnacht findet natürlich statt. Details sind wir noch am Abklären.»

Klar indes ist, was künftig in der Küche abläuft: Sie bleibt saisonal regional. «Deshalb gibt es Anfang Jahr noch keinen Coupe Romanoff, dafür aber Meringue mit Rahm.» Als Lieferanten will er vorwiegend lokale Partner berücksichtigen. Beim Bier etwa die Krienser Kleinbrauerei Mons. Beim Wein werden aber neben Schweizer Winzern auch italienische und spanische zum Zug kommen.

Ein klassischer Braten am Sonntag

Ein besonderes kulinarisches Anliegen sind Beat Trummer die Sonntage, die will er «zelebrieren». Gestartet wird mit einem reichhaltigen «Sonntigszmorge» inklusive Dessertbuffet, ab 12 Uhr kommt der obligate «Obernauer Sonntigsbraten» auf den Tisch. «Dafür verwenden wir abwechselnd ein anderes Stück Schweizer Fleisch. Serviert wird der Braten von 12 bis 14 Uhr», sagt Trummer. Am Sonntag bleibt das Restaurant bis 19.30 Uhr offen, von Dienstag bis Donnerstag bis 23.30 Uhr, Freitag und Samstag bis Mitternacht. Ruhetag ist der Montag. «Wir wollen ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien, Paare und Singles sein. Bei uns sind alle willkommen.»

Infos: www.restaurantobernau.ch


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