Lucien Rahm
Die Wohnhäuser an der Luzerner Claridenstrasse 1 bis 6 werden Ende September dem Erdboden gleichgemacht. Danach wird dort der zweite Teil der «Himmelrich 3»-Überbauung erstellt. Vor dem Abbruch sollen die bald leerstehenden Räume von Anfang August bis Ende September zur Zwischennutzung dienen. Zur Verfügung gestellt werden dafür Flächen drinnen wie auch draussen.
Nun wird langsam klar, auf welche Weise die Zwischennutzung erfolgen soll. Auf der Webseite des Vereins «Pro Tempore Plus», der für die Organisation der Zwischennutzung ins Leben gerufen worden ist, finden sich die ersten Projekte. Nebst künstlerischen Einrichtungen sind bislang ein Italienisch- sowie ein Druckkurs vorgesehen. Zudem soll anhand eines «innovativen Lernmodells» mit Namen «Quings» eine «Akademie für freie Kunst» angeboten werden. «Ein Ort, wo die Studierenden aus Eigeninitiative heraus lernen und sich zu Netzwerken um Praxisfelder und theoretische Untersuchungen zusammenschliessen» sollen, heisst es auf der Webseite.
Feministischer Begegnungsraum
Im Kunstbereich stehen bislang zwei Projekte fest. Die Künstlerinnen Martha Krucker und Rosmarie Giger stellen ihre Bilder aus. Interaktiv soll es im «feministischen Begegnungsraum» zu und her gehen. Dort werden die vier Luzerner Kunstschaffenden Shannon Zwicker, Maura Wittmer, Mirjam Steffen und Nicole Küttel zu Darbietungen, Lesungen und Diskussionsrunden zu feministischen Themen laden.
Für weitere Projektideen ist der Verein nach wie vor offen. Wer solche hat, kann diese den Verantwortlichen per E-Mail schildern.
Nähere Infos zur Zwischennutzung und den bisherigen Projekten finden Sie hier.
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