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Fernwärme

Ist ein Circulago 2 der WWZ auf dem Areal des alten Kantonsspitals möglich?

Mitte-Gemeinderat Benny Elsener will mit einer Interpellation zur Fernwärme vom Regierungs- und Stadtrat wissen, wie der Süden der Stadt Zug mit CO2-neutraler Energie versorgt werden könnte. 

Beim Regierungs- und Stadtrat Zug ging kürzlich die Interpellation «Fernwärme im Kantonsspital Areal, beziehungsweise Fernwärme Stadt Zug Süd, wenn nicht jetzt, wann dann» von Benny Elsener von der Mitte Stadt Zug ein. Denn er sehe die Stadt wie auch den Kanton in der Pflicht, die einmalige Chance, ein mögliches Circulago 2 auf dem Areal des alten Kantonsspitales, zu prüfen.

Elsener interessiert in der Interpellation einerseits, ob sich der Stadtrat sowie der Regierungsrat Gedanken gemacht hätten, wie der Süden der Stadt Zug mit CO2-neutraler Energie bewirtschaftet werden könne. Anderseits, ob der Stadtrat und der Regierungsrat das Areal «Süd-See Zug» auch wie der Interpellant als grosse und wahrscheinlich letzte Chance, mit Energie aus dem Zugersee flächendeckend den ganzen Süden bis und mit Oberwil mit CO2-neutraler Energie versorgen zu können, beurteilen würden.

Und schlussendlich möchte der Mitte-Gemeinderat in der Interpellation wissen, ob der Stadtrat und der Regierungsrat bereit seien, mit den drei Partnern, Kanton Zug, CSA Real Estate Switzerland Commercial und der WWZ Kontakt aufzunehmen, und die Idee, Fernwärme aus dem Zugersee, auch für den Süden zu prüfen.

Frauensteinmatt und Altstadt sollen mit 65 Prozent Biogas betrieben werden

Fernwärme sei heute die Lösung für die ersehnte Unabhängigkeit von unseriösen Staaten. Die Fernwärme über das Circulago der WWZ sei eine geniale Idee, obschon die Energiekosten noch hoch sind, findet Elsener und fährt fort: «Es deckt die Stadt im Norden ab und der Wärmeverbund Ennetsee die Stadt im Westen. Im Süden der Stadt, also in der ganzen Altstadt bis und mit Oberwil, gibt es keine Fernwärme, welche CO2-neutral betrieben wird.»

Die Fernwärme der Frauensteinmatt und der Altstadt werde mit Gas betrieben. Nach Information der WWZ in Zukunft zu 65 Prozent durch Biogas. «Nur, von wo das Biogas herkommen soll, weiss bis heute niemand. Auch die Altstadt und Oberwil liegen am Zugersee und sollten mit dieser CO2-neutralen Energie versorgt werden können», schreibt Elsener weiter in der Interpellation.

Auf dem Areal des ehemaligen Kantonsspitals Zug führte die Eigentümerin, der Kanton Zug, einen Ideen- und Investorenwettbewerb durch. Das Siegerteam stehe nun fest: nämlich CSA Real Estate Switzerland Commercial, eine Anlage Gruppe der Credit Suisse-Anlagestiftung, mit dem Konzept «Süd-See Zug». «Leider wurde für den Wettbewerb das Kriterium Energiequelle nicht erfragt. Mit welcher Energiequelle soll das ganze Areal betrieben werden?», möchte Elsener ebenfalls von der Regierung wissen.

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