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Uri

Es liegt zu viel Schnee: Öffnung des Gotthardpasses muss verschoben werden

Auf den Urner Alpenpässen liegt derzeit noch viel Schnee. Die Passöffnungen verzögern sich. 

«In diesem Jahr liegt auf der Gotthardpassstrasse viel Schnee, besonders viel Schnee habe es in der zweiten Winterhälfte, insbesondere an Ostern, gegeben», sagt Werner Gnos, Strassenmeister am Gotthardpass, gegenüber «Wetteronline». An manchen Stellen sei die Schneedecke bis zu acht Meter dick.

Aufgrund der aktuellen Schneelage, der bestehenden Lawinengefahr und der erst spät eingetretenen wärmeren Temperaturen im Hochgebirge kann die Wintersperre am Gotthardpass noch nicht aufgehoben werden. Gemäss Schätzungen des Bundesamts für Strassen (Astra) kann der Gotthardpass je nach Wetterlage erst Ende Mai geöffnet werden. Deshalb steht der Gotthardpass als Umfahrungsroute für Autofahrer, die an Pfingsten in den Süden wollen, nicht zur Verfügung.

Die Schneefräsen kämpfen sich durch die weissen Massen.
Bild: Bild: zvg

Die Arbeiten für die Passöffnungen laufen seit fünf Wochen und hätten immer wieder unterbrochen werden müssen, schreibt die Urner Baudirektion in einer Mitteilung. Als bisher einziger Alpenpass ist der Oberalp seit dem 2. Mai offen und befahrbar .

Am Klausenpass wird die Öffnung auf den 24. Mai angestrebt. Am Furkapass liegt immer noch sehr viel Schnee. Im Bereich Tossen muss eine Stützmauer komplett saniert werden, was eine Teilöffnung bis zum Tiefenbach verunmöglicht. Ganz offen wird die Verbindung zwischen den Kantonen Uri und Wallis voraussichtlich in der ersten Junihälfte sein. Am Sustenpass ist die Teilöffnung bis Sustenbrüggli auf den 29. Mai vorgesehen. Wie sich zeigt, ist die Öffnung Mitte Juni realistisch. (rem)

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