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Gemeindeversammlung

Erstfeld plant barrierefreie Friedhofskapelle

Zentraler Punkt an der kommenden Gemeindeversammlung wird der Kredit über 130'000 Franken für die Sanierung der Kapelle.

An der Herbstgemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch werden laut einer Mitteilung der Gemeinde Erstfeld fünf Geschäfte behandelt. Vorgelegt werden die Einbürgerungsgesuche der Familie Femi Avdijaj, kosovarische Staatsangehörige und von Gönül Avcu-Kenar, türkische Staatsangehörige. Die Bürgerrechtsbewerber sind seit vielen Jahren in der Schweiz wohnhaft.

Die Prüfung durch den Gemeinderat hat gezeigt, dass die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllt werden und die Bürgerrechtsbewerber mit den schweizerischen Verhältnissen bestens vertraut sind. Das Einbürgerungsgesuch der Familie Femi Avdijaj umfasst Herrn Femi Avdijaj sowie die Kinder Ali und Arian, welche alle in der Schweiz geboren wurden. Gönül Avcu-Kenar ist seit dem Jahr 1973 in der Schweiz wohnhaft.

Positive Abrechnung

Vom Gemeinderat werden zwei Abrechnungen vorgelegt. Es handelt sich um die Abrechnungen über die Sanierung der Leonhardstrasse und die Sanierung des Spannortweges. Beide Abrechnungen schliessen laut Gemeinderat mit Minderkosten ab. Diese betragen bei der Sanierung der Leonhardstrasse rund 228'300 Franken und beim Spannortweg 690 Franken.

Bei der Friedhofskapelle wurden in den letzten Jahren verschiedene Schäden sichtbar. Um die Substanz zu erhalten, seien Sanierungsmassnahmen notwendig. Mit dem zusätzlichen Bau einer Rampe und der Anpassung des Vorplatzes kann der Zugang zur Kapelle auch Menschen mit einer Beeinträchtigung ermöglicht werden. Bei der südlichen Zufahrt zum Friedhof sollen neue Verbundsteine verlegt und ein Velounterstand erstellt werden.

Um verschiedenes Baumaterial trocken lagern zu können, wird auf der Westseite der Friedhofskapelle ein Unterstand erstellt. Die Ausführung der Arbeiten soll im Herbst/Winter 2022/2023 erfolgen. Der Gemeinderat wie auch die Rechnungsprüfungskommission beantragen daher dem Souverän, der Sanierung der Friedhofskapelle sowie der Friedhofsgestaltung mit Erstellung eines hindernisfreien Zugangs mit einem Kreditbegehren von 130'000 Franken zuzustimmen.

Machbarkeitsstudie zum Gemeindezentrum

Aus aktuellem Anlass informieren die Gemeindewerke an der Versammlung über die Thematik Strommangellage und deren Auswirkungen sowie über die Anpassungen bei den Strompreisen.

Anlässlich der Informationsveranstaltung vom 1. Juni wurde über das Vorhaben des Liegenschaftsabtauschs Pfarreizentrum/Pfrundhaus und Schulhaus Kirchmatt zwischen der Einwohnergemeinde und der römisch-katholischen Kirchgemeinde informiert. Die Einwohnergemeinde möchte am Standort Pfarreizentrum/Pfrundhaus ein Gemeindezentrum mit Feuerwehrlokal und Mehrzwecksaal errichten.

Das Schulhaus Kirchmatt soll künftig für kirchliche Belange genutzt werden. Für die Vorlage an den jeweiligen Souverän wurden in den vergangenen Wochen weitere Abklärungen getätigt sowie Verhandlungen geführt. Für die mögliche Realisierung eines Gemeindezentrums wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese liegt vor und zeigt auf, dass die Machbarkeit des Neubaus am vorgesehenen Standort gegeben ist. Die eingesetzte Arbeitsgruppe wird nun weitere Details ausarbeiten und das Geschäft für die Vorlage an den jeweiligen Souverän vorbereiten. (nke)

HinweisDie Herbstgemeindeversammlung Erstfeld findet am Mittwoch, 28. September, 20 Uhr, im Kasinosaal statt. Die Unterlagen und Anträge können am Schalter der Gemeindekasse bezogen werden.

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