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Baar

Die Schochenmühlestrasse erhält einen Rad- und Gehweg

Der Abschnitt Altgasse–Lorze der Schochenmühlestrasse in Baar ist in einem schlechten baulichen Zustand und muss saniert werden. Vorgängig wird südlich davon ein kombinierter Rad- und Gehweg erstellt.

An diesem Abschnitt der Schochenmühlestrasse kommt ein neuer Rad- und Gehweg hin.
Bild: Bild: PD

Die Sanierungsmassnahmen an der Schochenmühlestrasse umfassen den Ersatz der Fundationsschicht sowie des bituminösen Strassenoberbaus, wie die Baudirektion mitteilt. Die Strassenbreiten, die horizontale sowie vertikale Linienführung der Strasse und die Einmündungsbeziehungen im Projektperimeter werden den geltenden Anforderungen angepasst. Die Strassenbeleuchtung wird ersetzt und mit modernen LED-Leuchten ausgestattet.

Entlang des Abschnitts der Schochenmühlestrasse führt die kantonale Radstrecke Nummer 27. Im Rahmen der Sanierung wird ein vier Meter breiter, kombinierter Rad- und Gehweg erstellt. Dieser quert die Lorze über eine neu zu errichtende Stahlbetonbrücke mit einer Spannweite von 22 Metern, führt die Baudirektion weiter aus. Der Trennstreifen zwischen der Kantonsstrasse und dem neuen Rad- und Gehweg wird als artenreiche Magerwiese gestaltet. Für das Neubauprojekt sind diverse Rodungsarbeiten notwendig. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die gerodeten Flächen wieder neu bepflanzt und standortnah aufgeforstet.

Bauausführung und Verkehrsführung

In der ersten Bauphase wird laut Baudirektion der neue Rad- und Gehweg inklusive Brücke erstellt. Währenddessen ist die Schochenmühlestrasse in beide Richtungen befahrbar. Nach deren Fertigstellung wird der motorisierte Individualverkehr während rund vier Wochen – voraussichtlich im April oder Mai 2023 – im Einbahnregime über den neuen Rad- und Gehweg geführt. Die Fahrtrichtung von Baar nach Steinhausen wird ab der Einmündung Altgasshof gesperrt und der Verkehr grossräumig umgeleitet. Die Linienbusse der Zuger Verkehrsbetriebe fahren weiterhin in beide Richtungen.

Da die Durchführung der Bauarbeiten witterungsabhängig ist, können Verschiebungen nicht ausgeschlossen werden. Über die genauen Bautermine informiert das kantonale Tiefbauamt frühzeitig. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Website www.zg.ch/baustellen . Die Bauherrschaft trifft die nötigen Vorkehrungen, um Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum zu beschränken. (fae)

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