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Ehrungen in Lungern

Die Gemeinde Lungern dankt einigen Bürgerinnen und Bürgern für besondere Leistungen

Die Kultur- und Sportkommission von Lungern ehrte Personen, die etwas Aussergewöhnliches erreicht hatten.

«Wir wollen ganz einfach für besondere Leistungen Danke sagen. Deshalb haben wir den heutigen Ehrungsanlass ins Leben gerufen», erklärte Gemeindepräsidentin Bernadette Kaufmann-Durrer gegenüber dieser Zeitung. Die Idee sei im Gemeinderat entstanden. Nun sollen jedes Jahr an einem feierlichen Anlass Ehrenpreise als Zeichen der Anerkennung, Wertschätzung und Dankbarkeit überreicht werden, ergänzte die Politikerin. Man müsse sich im Leben Ziele setzen. Diese zu erreichen, verlange eine grosse Portion Willen, Mut und Zeit. Das hätten die Preisgekrönten hier in Lungern vorbildlich bewiesen, indem sie neben der Arbeit unerbittlich trainiert, geübt und gelernt hätten, um als Lohn ihre gesetzten Ziele zu erreichen, betonte die Gemeindepräsidentin in ihrer Begrüssungsrede.

Der «Lungerer Ehrä Stäi» ist besonders wertvoll

Zum Auftakt stimmte die Feldmusik Lungern die rund 140 Gäste mit stimmungsvollen Melodien auf den festlichen Anlass ein. Die beiden Gemeinderäte Sepp Berchtold und Remo Freiburghaus baten danach die einzelnen Preisträger auf die Bühne. Unter den Geehrten befanden sich junge Schwinger und ein erfolgreicher Läufer, eine Tontaubenschützin, die Schweizer Meisterin geworden war und zwei Personen mit besonderen Leistungen im Kegeln. Neben einer Kulturpreisträgerin im musikalischen Bereich erhielten sechs junge Leute für ihre hervorragenden Resultate an den Abschlussprüfungen in diversen Berufsgruppen einen Ehrenpreis.

Den besonders wertvollen «Lungerer Ehrä Stäi» erhielten sechs Männer, die sich vor Jahren für die Weihnachtsbeleuchtung stark gemacht hatten. Jeweils in der Adventszeit sind diese immer wieder besorgt, dass dank ihres Einsatzes im Dorf eine stimmungsvolle Atmosphäre herrscht.

Zwei Personen erhielten Spezialehrung

Als sehr engagierter Pfarreileiter hatte Dirk Günther 29 Jahre lang viel bewegt. Nun geht der überaus beliebte Mann in Pension. Für sein Wirken in der Kirche, der Schule und der Jugendarbeit erhielt Dirk Günther einen wunderbar bearbeiteten Ehrenstein.

Die Alpnacher Skirennfahrerin Priska Nufer lebt seit einiger Zeit zusammen mit ihrem Lebenspartner in Lungern. Die bekannte Sportlerin hatte in der letzten Saison in Crans-Montana ihr erstes Weltcup-Rennen in der Abfahrt gewonnen und freute sich über den prächtigen Ehrenstein, den sie von ihrer Wohngemeinde als Anerkennung erhalten hatte. «Mir bedeutet Lungern sehr viel. Mit ihrem malerischen See und den hohen Bergen gefällt es mir ausgezeichnet in der schmucken Obwaldner Gemeinde», verriet die Profi-Skirennfahrerin, die sich auf die neue Saison intensiv vorbereitet und kürzlich vom Trainingslager aus Argentinien zurückgekehrt ist. Sie hoffe, dass sie ihr Niveau halten könne und vor allem gesund bleibe, wünschte sich Priska Nufer für die kommenden Weltcup-Rennen.

Beim anschliessenden, von der Gemeinde offerierten Apéro, benutzten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, den Geehrten zu gratulieren und ihnen für die weitere Zukunft viel Glück zu wünschen. Einige Fans konnten von der erfolgreichen Skirennfahrerin Priska Nufer sogar ein Autogramm ergattern.

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