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Zug

Die  Bagger sind im Gebiet Lüssi/Göbli aufgefahren

Die Bauarbeiten für den Neubau der Erschliessung des Gebiets Lüssi/Göbli und für die Renaturierung des Arbachs begonnen. Die Arbeiten dauern rund elf Monate. Das Gebiet ist für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.
Der unterirdisch geführte Arbach soll freigelegt werden. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. April 2017)

Die Bauarbeiten umfassen die Gestaltung der Zufahrten, Wege und Freiräume. Das Projekt beinhaltet einen teilweisen Neubau der Göblistrasse sowie die Umlegung und den Neubau des Radwegs. Sämtliche Werkleitungen von WWZ, Swisscom, Korporation Baar, Stadtantennen AG Baar und der Stadtentwässerung Zug werden neu erstellt oder erweitert. Der bisher verrohrte Arbach wird wieder geöffnet. Zudem entsteht ein neuer öffentlicher Quartierplatz mit Spielrasen, Pergola und verschiedenen Sitzmöglichkeiten entlang des renaturierten Arbachs. So fasst das Baudepartement der Stadt Zug in einer Medienmitteilung die geplanten Arbeiten zusammen.

Stadtratsvizepräsident André Wicki gefällt das Projekt und lässt sich in der Mitteilung zitieren: «Mit der Öffnung und Renaturierung des Arbachs wird dem Quartier eine besonders hohe Aufwertung zuteil. Es sollen etwa 180 Wohnungen entstehen, fast 100 davon gemäss den Regeln des preisgünstigen Wohnungsbaus. Hier wird es sich gut leben lassen.» Insgesamt handelt es sich um maximal 25500 Quadratmeter Nutzfläche. Die nun gestarteten Vorbereitungsarbeiten sind ein erster Schritt zur Umsetzung des Bebauungsplans, konkrete Bauprojekte der Grundeigentümer liegen jedoch noch nicht vor.

Umleitungen sind signalisiert

Während der Bauzeit sei das Gebiet für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies betrifft auch Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Für diese ist die Umleitung via Lauriedhofweg-Mattenstrasse-Ackerstrasse-Oberallmendstrasse-Ibelweg signalisiert. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer erfolgt die Umleitung via Lüssiweg-Industriestrasse. Die privaten Zufahrten in diesem Gebiet bleiben gewährleistet.

Der Grosse Gemeinderat setzte im Jahr 2013 den Bebauungsplan Lüssi Göbli einstimmig fest. Er ist Teil einer Gesamtplanung im Siedlungsgebiet an der Schnittstelle von Baar und Zug. Bereits im Jahr
2009 führten die Gemeinde Baar und die Stadt Zug zusammen mit den Grundeigentümern ein Studienverfahren durch. Das daraus hervorgegangene Siegerprojekt wurde in der Folge zu einem Bebauungsplan weiterentwickelt. Ziele des Bebauungsplans waren u.a. die Schaffung von Rahmenbedingungen für städtebaulich und architektonisch qualitätsvolle Wohnüberbauungen, die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau und eine hohe Freiraumqualität. (red)

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