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Bildung

Cham baut neues Schulhaus für die nächsten drei Generationen

Für 15 Millionen wird in Cham ein temporäres Schulhaus gebaut, in dem ab 2024 rund 160 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können.

Visualisierung der Aussenansicht des Schulhausprovisoriums Städtli.
Bild: Bild: PD

Die Gemeinde Cham braucht dringend Schulraum: Im Bereich des Schulstandortes Städtli wird deshalb seit gestern an einem Provisorium gebaut. Konkret entsteht dort ein Schulhausprovisorium für Kindergarten-, sechs Primarschulklassen, eine Sonderklasse sowie für das Betreuungsangebot der Modularen Tagesschule.

Insgesamt wird das temporäre Schulhaus Geschossflächen von 4134 Quadratmetern umfassen. Das Gebäude hat zwei Trakte, welche durch Zwischenbauten miteinander verbunden sind. Die Fassade wird mit einer im roten Farbton gehaltenen Holzverkleidung gestaltet und «nimmt damit Bezug auf den Backstein der bestehenden Schulanlage Städtli 1», teilte die Gemeinde mit.

Bauvorsteher Georges Helfenstein und Bildungsvorsteherin Brigitte Wenzin Widmer mit den weiteren Gemeinderatsmitgliedern Drin Alaj, Christine Blättler-Müller und Arno Grüter (v. l.) beim Baubeginn am Dienstag.
Bild: Bild: PD/Gemeinde Cham

Gemeinsam mit den grosszügigen Verglasungen wird das Provisorium «einen offenen, freundlichen und zeitgemässen Charakter aufweisen». Nach dem Rückbau kann die Holzbaukonstruktion zudem weiterverwendet werden. Zum Start des Schuljahres 2024/2025 soll das Gebäude für 160 Schülerinnen und Schüler bereit sein.

Die geplanten Kosten für den Bau belaufen sich auf insgesamt 15,64 Millionen Franken. «Damit entsteht eine moderne und nachhaltige Unterrichtsstätte für drei kommende Schulgenerationen, welche zeitgleich die dringend benötigten Kapazitäten im Schulkreis Dorf schafft.» (mme)

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