Zuger Fintech-Start-up sichert sich begehrte Lizenz in Liechtenstein

WIRTSCHAFT ⋅ Das Zuger Fintech Smart Valor von Olga Feldmeier hat eine der neuen Kryptolizenzen des Fürstentums bekommen.

06. Januar 2021, 13:59

Christopher Gilb

Baar Seit 2020 ist im Fürstentum Liechtenstein das weltweit erste Gesetz zur Nutzung der Blockchain-Technologie in Kraft. Damit wurde ein rechtlicher Rahmen für die Aufsicht die Verwahrung und das Trading mit digitalen Token und Coins im Fürstentum geschaffen. Das vergangene Jahr galt dabei als Übergangszeit für bestehende Unternehmen für eine Lizenzierung bei der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht.

Gemäss einer Mitteilung am Mittwoch hat nun das in Baar ansässige Fintech-Start-up Smart Valor eine solche begehrte Lizenz erhalten. Wie «finews.ch» schreibt, hat ausser Smart Valor bisher nur die viel grössere US-Kryptobörse Bittrex eine entsprechende Zulassung im «Ländle» erhalten.

Die «Crypto Queen»

Hinter dem Fintech steht die Blockchain-Pionierin Olga Feldmeier, die vom Magazin «Forbes» schon als «Crypto Queen» bezeichnet wurde. Ihre Handelsplattform war nach eigenen Angaben die erste voll regulierte und lizenzierte Börse für Krypto-Assets, die ihr Geschäft aus der Schweiz heraus betreibt und die neben dem Handel und dem Vermittlungsgeschäft (Brokerage) auch die Wahrung (Custody) von digitalen Vermögenswerten anbietet. Im Juli 2019 war die Börse im liechtensteinischen Aktiv geworden. Ausgestattet mit der neuen Lizenz will Smart Valor nun verstärkt das institutionelle Geschäft angehen und plant bald ein Angebot für unabhängige Vermögensverwalter, Family Offices und kleine Banken einzuführen. Dieses soll das Brokerage, den Handel und die Verwahrung von Kryptowährung und digitalen Vermögenswerten umfassen.


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