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Verteilzentren gehen bei Stromknappheit zu

Bei Stromknappheit könne die Post in den Verteilzentren nicht einfach weniger sortieren. "Nein, bei Stromknappheit müssten wir den Betrieb an gewissen Standorten komplett einstellen", sagte Post-Verwaltungsratspräsident Christian Levrat.
Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY

"In diesem Punkt hat die Politik manchmal komische Vorstellungen." Eine Einstellung des Betriebs halte er allerdings für eher unwahrscheinlich, sagte Levrat in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit den "Tamedia"-Zeitungen. Die Energielage habe sich in den vergangenen Wochen entspannt.

Er sei zudem zuversichtlich, dass das Leistungsangebot der Post über Weihnachten aufrechterhalten werden könne. Zusätzliches Personal und Touren seien organisiert worden. Ein Rekordjahr werde 2022 allerdings nicht, so Levrat, auch wenn das Paketvolumen wohl sehr deutlich über dem Vor-Corona-Niveau von 2019 liegen werde. In der Nacht vom 21. auf den 22. November seien erstmals dieses Jahr eine Million Pakete sortiert worden.

Die Post sei zwar insgesamt solide finanziert. Aber: "Dieses Jahr und 2023 werden etwas schwieriger für uns - wie für viele unserer Kunden übrigens auch", so der Post-Verwaltungsratspräsident. Im Postauto-Skandal sehe er zudem "Moment keinen Handlungsbedarf für weitere Massnahmen". (sda)