Privatbank Julius Bär schickt Zuger Angestellte nach Luzern

WIRTSCHAFT ⋅ «Wir haben uns entschlossen, unsere Kräfte an einem Bankstandort in Luzern zu bündeln», sagt eine Banksprecherin.

11. Dezember 2020, 14:00

(mim) Vor zwölf Jahren hat die Zürcher Privatbank Julius Bär ihre Zuger Niederlassung eröffnet – nun mussten die Zuger Mitarbeitenden nach Luzern umziehen. «Wir bestätigen, dass wir unseren Standort in Zug per September 2020 auf eine Kundenzone reduziert haben», sagt eine Sprecherin der Bank. «Wir haben uns entschlossen, unsere Kräfte an einem Bankstandort in Luzern zu bündeln, statt zwei kleinere, nahegelegene Niederlassungen zu betreiben», begründet die Banksprecherin den Schritt.

Das Zuger Team arbeite in unveränderter Zusammensetzung von Luzern aus, wegen der Pandemie aktuell allerdings mehrheitlich im Homeoffice. Zwar arbeite das Zuger Team nun von Luzern aus, aber die Kundentreffen fänden nach wie vor in den Kundenräumlichkeiten in Zug statt, «sodass sich für die Zuger Kundschaft nichts ändert. Wir sind damit in der Region Zug weiterhin vor Ort und erreichen unsere Kunden lokal», betont die Sprecherin. Wie bis anhin werde die Subregion Zentralschweiz & Mittelland von Julius Bär von Gieri Giger geleitet, Jürg Haverkamp ist der Leiter der Luzerner Filiale von Julius Bär.

Zuvor hatte diese Woche der Finanzblog «Inside Paradeplatz» über den Umzug berichtet. Weniger als zehn Mitarbeitende seien davon betroffen.


Login