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Aromen- und Duftstoffe

Firmenich legt vor DSM-Zusammenschluss zu

Der Genfer Aromen- und Duftstoff-Hersteller Firmenich ist im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2022/23 weiter gewachsen. Beim geplanten Zusammenschluss mit dem holländischen DSM-Konzern geht es vorwärts.
Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Für das per Ende September abgeschlossene erste Quartal meldete Firmenich am Dienstag ein Umsatzwachstum von 8,8 Prozent auf 1,25 Milliarden Franken. Zu konstanten Währungen lag das Plus sogar bei 11,6 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBITDA) erreichte 237 Millionen Franken, was einer Marge von 19 Prozent entspricht. Dabei habe ein negativer Währungseinfluss die Marge um rund 200 Basispunkte gedrückt.

Die Nachfrage sei nach wie vor stark, und zwar über alle Regionen, Segmente und Kundengruppen hinweg, heisst es. In beiden Segmenten seien zudem Massnahmen ergriffen worden, um die Auswirkungen steigender Rohstoffkosten und anderer inflationärer Einflüsse abzumildern.

Zusammenschluss mit DSM schreitet voran

Der geplante Zusammenschluss mit der niederländischen DSM schreitet derweil weiter voran. So sei die gemeinsame Stammaktie DSM-Firmenich für den Handel an der Euronext in Amsterdam zugelassen worden, heisst es in der Mitteilung. Die Fusion soll gemäss früheren Angaben im ersten Halbjahr 2023 abgeschlossen werden.

Die "Fusion unter Gleichen" war Ende Mai 2022 angekündigt worden. Durch den Zusammenschluss des Genfer Familienunternehmens mit DSM aus den Niederlanden soll ein "führender Partner für Kreation und Innovation in den Bereichen Nutrition, Schönheit und Wellness" entstehen. Kumuliert haben die beiden Unternehmen einen Umsatz von über 11 Milliarden Euro. Der neue Konzern DSM-Firmenich wird 28'000 Mitarbeitende und einen doppelten Hauptsitz in der Schweiz (Kaiseraugst) und in den Niederlanden (Maastricht) haben. (sda/awp)