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Raumfahrt

Esa-Chef: Mond wird zum Wirtschaftsraum

Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Josef Aschbacher, sieht in der Erschliessung des Mondes grosse Chancen. "Wir haben eine gewisse Vorstellung, welche ökonomischen Vorteile uns das bringen kann", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Josef Aschbacher, sieht in der Erschliessung des Mondes grosse Chancen. "Wir haben eine gewisse Vorstellung, welche ökonomischen Vorteile uns das bringen kann", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER

Allerdings könne man das volle Potenzial momentan noch nicht ganz abschätzen. "Ich bin aber persönlich überzeugt, dass es sich lohnt."

Der Mond werde sich zu einem neuen Wirtschaftsraum entwickeln, der im nächsten Jahrzehnt voll zur Blüte gelangen werde. "Wir stehen erst am Beginn, dieses Mal den Mond nachhaltig für unsere Projekte zu nutzen. Als Columbus nach Amerika kam, wusste er zunächst auch nicht, was das alles heisst."

Die Esa ist am "Artemis"-Programm der US-Raumfahrtagentur Nasa beteiligt, mit der wieder Menschen auf den Mond gebracht werden sollen. Auch ein Europäer soll den Erdtrabanten betreten, das ist aber noch nicht abschliessend geklärt. (sda/dpa)