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Eingesandt:  Vereinsbeitrag

Brunner Bänkliabig wird wieder grösser

Drei Ehrenmitglieder wurden für ihr 20 Jahre aktives Mitwirken ernannt.

Obwohl das Fasnachtsvirus bekanntlich stärker ist als alle anderen, hat auch der Bänkliabig Brunnen in den letzten zwei Jahren unter der Pandemie gelitten. 2021 konnten dem Publikum lediglich virtuelle Bänkliauftritte geboten werden, und an der Fasnacht 2022 war man mit der Auslastung der Lokalitäten noch sehr vorsichtig.

Für die Fasnacht 2023 ist wieder Vollgas angesagt. Die Bänkli-Vereinigung Brunnen (BVB) hat an ihrer Generalversammlung in Aussicht gestellt, dass die Anzahl der Lokale wieder von neun auf zehn erhöht und das Angebot an Plätzen wieder vergrössert werde, damit man wieder gegen 1000 Besucher live unterhalten könne. Sicher zugesagt ist der Auftritt bis jetzt von neun Bänkliformationen: Näbelchräjä, Chlepfschiit, S’spitzig Bliistift, Rätschwiiber, Grüchtechuchi, Güselheiri, Stehchrägeler, Gucki, Schnüffelloch sowie Blitz und Blank. Denkbar ist, dass eine neue, zehnte Formation dazu stossen wird. Fest steht auch der Termin: Der nächste Bänkliabig findet am 18. Februar 2023 statt. Empfohlen wird schon jetzt die Reservation in den bekannten, bisherigen Lokalen.

Bei den Wahlen wurde Kassier Leo Camenzind wieder bestätigt, ebenso Pia Schneider als Revisorin. Präsident René Inderbitzin wird weiterhin die BVB im Narrenrat der VFGB vertreten und auch das operative Bänkli-OK leiten, welches den Anlass jeweils vorbereitet.

Finanziell hat das Ausfalljahr 2021 ein kleines Loch in die Kasse gerissen. Die BVB besitzt aber ausreichend Reserven, um die jährlichen Auslagen sicher decken zu können. Diese fallen vor allem für die Produktion der Zedel und einen Schlussabend für alle Aktiven an. Gagen und Honorare an die Bänkligruppen sind gemäss Statuten nicht gestattet und werden keine ausbezahlt.

Erfreulich war an der GV, dass drei weitere Bänkler für ihr 20-jähriges aktives Mitwirken zu Ehrenmitgliedern ernannt werden konnten: Leo Camenzind und Carlo Arioli (Gruppe Güselheiri) sowie Ernst Senn (Chauffeur). (pd)