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Winterdomizil

Trotz des Wohnungsangebots in Luzern: Der Rudernachwuchs bleibt in der Ukraine

Die Zentralschweiz sollte für das ukrainische Nachwuchsruderteam zum Winterdomizil werden. Die Aktion war erfolgreich, doch die Unterkunft wird nicht mehr benötigt.

Die Zwillinge Nina und Max Prihodko gründeten die NGO «Bond of Sports».
Bild: PD

Im Sommer war die Rudergemeinschaft auf der Suche nach einer Unterkunft für das ukrainische Nachwuchsruderteam. Während die NGO «Bond of Sports» Spenden sammelte, wurde in der Zentralschweiz eine passende Unterkunft für das ukrainische Junioren-Nationalteam gesucht. Geplant war, dass das U19-Team den Winter in der Schweiz verbringt, damit die Jugendlichen hier sicher leben und trainieren können.

Unterstützt wurde die Aktion von Alex Peyer aus Eschenbach. Der 74-Jährige organisierte eine 4,5-Zimmer-Wohnung, die nun aber nicht mehr gebraucht wird. Die aktuelle Situation erlaubt es den Juniorinnen und Junioren im sichereren Teil der Ukraine zu bleiben. Peyer sagt:

«Die neue Lösung ist sinnvoller. Die jungen Ruderer können in der Heimat trainieren, wenn auch weiterhin unter schwierigen Bedingungen.»

Alex Peyer hilft seinen Enkeln.
Bild: Bild: Pius Amrein (Luzern, 29. Juni 2022) 

Die NGO entstand durch das Engagement seiner 16-jährigen Zwillingsenkel, die in den USA leben. Bislang sammelten die NGO-Zwillinge 15'000 US-Dollar für die ukrainischen Ruderinnen und Ruderer. Das Geld soll dem U19-Team auf entsprechende Gesuche hin zugeteilt werden. Trotz ständiger Flucht gewannen zwei ukrainische Ruderer bei der Junioren-WM in Varese das kleine Final. Mit den Spenden soll es ihnen ermöglicht werden, im nächsten Jahr um die Medaillen mit zu rudern.

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