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Super League

Sportliche Sorgen um den FC Zürich

Basel und die Young Boys spielen im Schlagerspiel der 4. Super-League-Runde 0:0. Die chronisch schlechte Verfassung von Meister FC Zürich wird wohl aber mehr zu reden geben.
Ancillo und Heliane Canepa sind nicht erfreut
Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI

Das 0:3 gegen Sion im Letzigrund ist eine ernüchternde Niederlage. Der Klub um den neuen Cheftrainer Franco Foda ist gerade dabei, seine schlechtesten Werte in der Ära der Super League zu unterbieten. Die in den bisherigen vier Meisterschaftsspielen erzielten null Tore sind ohnehin ein solcher Negativrekord. Und mit den vier Spielen ohne Sieg egalisierten die Zürcher ihre schlechteste Marke.

Bis in die zweite Halbzeit hinein war der FCZ besser als Sion, aber mit dem vom Doppeltorschüten Itaitinga erzielte 0:1 fiel die Mannschaft so zusammen, dass sie in schon bald 0:3 zurücklag. Als einzigen Pluspunkt weist der Meister die sichere Qualifikation für eine Europacup-Gruppenphase (Europa League oder Conference League) vor.

Das 0:0 im Schlagerspiel Basel - YB ist trügerisch. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten für Tore, auch für mehrere Tore. Je einmal landete der Ball an der Torumrandung.

Der FC Lugano zeigte beim 1:2 im Heimspiel gegen Luzern eine miserable erste Halbzeit, mit der er an die Leistung im Conference-League-Heimspiel gegen Hapoel Be'er Sheva erinnerte. Die Innerschweizer hätten in der Pause deutlicher führen müssen als mit einem einzigen, von Pius Dorn erzielten Tor. Aus Luzerner Sicht hätte es sich rächen können. Aber der von Neuchâtel Xamax zugezogene Youngster Nicky Beloko erzielte kurz vor Schluss das Siegestor.

Resultate und Rangliste

Resultate. Samstag: Servette - Winterthur 1:0 (0:0). Grasshoppers - St. Gallen 3:2 (2:2). - Sonntag: Zürich - Sion 0:3 (0:0). Basel - Young Boys 0:0. Lugano - Luzern 1:2 (0:1)..

Rangliste: 1. Young Boys 4/8 (8:1). 2. Servette 4/8 (3:1). 3. Grasshoppers 3/7 (6:4). 4. Sion 4/7 (6:5). 5. St. Gallen 4/6 (6:4). 6. Luzern 2/4 (2:1). 7. Basel 3/3 (2:2). 8. Lugano 4/3 (8:8). 9. Winterthur 4/1 (2:8). 10. Zürich 4/1 (0:9). (sda)

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