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Ruder-WM

Schockmoment: Der Zuger Andri Struzina fällt im WM-Final aus dem Ruderboot

Andri Struzina bestritt am Freitagnachmittag den A-Final an der Ruder-WM im tschechischen Racice. Nach gut zwei Minuten Renndauer passierte eine Seltenheit: Der Zuger touchierte eine Boje und landete im Wasser. 

Für Andri Struzina verlief der A-Final an der Ruder-WM in Tschechien nicht nach Wunsch. Nach 500 Meter Renndauer lag der 25-jährige Zuger im Leichtgewichtseiner bereits auf Position 4. In den vergangenen Tagen hatte Struzina aber bewiesen, dass ihn solche Rückstände selten aus dem Konzept bringen. Doch am Freitag kam es anders: Nach gut zwei Minuten war in diesem Finalrennen der Medaillentraum endgültig ausgeträumt. Plötzlich kippte das Ruderboot von Struzina und er landete im Wasser.

Was war passiert? Auf den TV-Bildern ist zu erkennen, wie der Schweizer mit dem rechten Ruder eine Boje touchierte. Dadurch schlug es ihm das linke Ruder aus der Hand. Schliesslich verlor er das Gleichgewicht und kippte über die linke Seite ins Wasser. Nach einem kurzem Augenblick konnte er sich wieder ins Boot hieven und das Rennen mit viel Rückstand zu Ende rudern.

Bereits am Vormittag hatte das Schweizer Kader etwas Mühe. Jeannine Gmelin verpasste im Halbfinal mit dem 4. Platz das Finalticket. Sie wird am Samstag den B-Final bestreiten müssen. Auch Fabienne Schweizer und Nina Wettstein im Doppelzweier schafften es nicht in den A-Final nach ihrem 6. Platz im Halbfinal.

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