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Curling

Schmerzhafte Niederlage zum Auftakt

Die Genfer Curler um Skip Peter De Cruz starten mit einer Niederlage ins Olympia-Turnier. Die Olympia-Dritten von 2018 verlieren gegen Norwegen nach einem bis zuletzt offenen Match 4:7.
Skip Peter De Cruz bei der Steinabgabe, begleitet von Valentin Tanner (links) und Sven Michel
Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Obwohl die Schweizer in der Round Robin noch acht Partien zu bestreiten haben, ist die Niederlage gegen die von Steffen Walstad angeführten Norweger bereits eine schmerzhafte. Denn die Norweger sind über die Distanz des ganzen Turniers ungefähr gleich stark einzuschätzen wie die Schweizer - und deshalb wohl ein direkter Konkurrent im Kampf um einen Platz in den Halbfinals.

An der Europameisterschaft in Lillehammer im vergangenen November verloren die Genfer ebenfalls die erste Round-Robin-Partie gegen Norwegen. Der entgangene Punkt fehlte ihnen zuletzt für den Vorstoss in die Ausmarchung um die Medaillen.

Was den Genfern für die Fortsetzung des Turniers Mut machen darf, ist die absolute Leistung. Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz brachten es auf eine Quote von rund 84 Prozent an gelungenen Steinen. Dies ist ein Wert, der üblicherweise ohne weiteres für einen Sieg ausreichen kann. Wenn sie dennoch verloren, haben es die Genfer darauf zurückzuführen, dass sie diverse gute Chancen nicht nutzten. Das erste und einzige Zweierhaus glückte ihnen ihm 8. End zum 4:4. Direkt danach brachten auch die Norweger ihren einzigen Zweier an - den vorentscheidenden. (sda)

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