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Fussball

Mit Fabian Frei, Denis Zakaria und Cédric Itten: Keine Überraschungen im Aufgebot von Nationalcoach Murat Yakin

Murat Yakins Aufgebot für die Spiele in der Nations League gegen Spanien und Tschechien ist frei von Überraschungen. Denis Zakaria kehrt wie erwartet zurück. Ein Aufgebot erhielt auch wieder Cédric Itten. Und zum Team gehört weiterhin Fabian Frei.

24 Spieler stehen im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft für die Partien in Saragossa gegen Spanien (Samstag, 24. September) und in St. Gallen gegen Tschechien (Dienstag, 27. September). Dabei geht es für die Schweiz darum, den letzten Schliff vor der WM in Katar zu holen (20. November bis 18. Dezember). Und es geht darum, den Ligaerhalt in der höchsten Klasse des Wettbewerbs trotz den drei Startniederlagen zu schaffen. Die Schweiz liegt mit drei Punkten einen Zähler hinter Tschechien.

Am meisten zu reden gab im Vorfeld die Personalie Fabian Frei. Der Mittelfeldspieler wurde beim FCB als Captain degradiert und sass zuletzt meist auf der Bank. Für Yakin kein Grund, am 33-Jährigen zu zweifeln. «Ich kenne ihn sehr gut. Wir wissen, was wir an ihm haben. Fabian kennt seine Rolle und kann uns helfen, auch mit der Integration von jungen Spielern», erklärte Yakin.

Im Vergleich zu den Spielen im Juni fehlen die verletzten Gregor Kobel und Steven Zuber, Jordan Lotomba (Pikett) und Mario Gavranovic, der am Donnerstag seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt gab. «Mario hat uns bereits im Juni in Genf gesagt, dass er mit dem Gedanken eines Rücktritts spielt», so Yakin. Nun hat sich der Tessiner definitiv entschieden - auch weil er offenbar nicht bereit war, nur als Ergänzungsspieler an die WM zu reisen.

Yakin nimmt den Rücktritt von Gavranovic gelassen. «Ich habe auf dieser Position viele Möglichkeiten.» Eine davon ist YB-Stürmer Cédric Itten, der im Juni gefehlt hatte und erstmals in diesem Jahr im Aufgebot von Yakin steht. Mit fünf Toren und vier Assists in bisher acht Super-League-Spielen hat sich der Angreifer aufgedrängt. Ebenso zurück in der SFV-Auswahl ist Denis Zakaria, der kurz vor Transferschluss von Juventus Turin zu Chelsea gewechselt hat.

Grundsätzlich gilt es festzuhalten: Das Aufgebot von Yakin ist frei von Überraschungen, und auf Experimente wird der Nationaltrainer beim letzten Zusammenzug vor der WM verzichten. Wer jetzt zum SFV-Kader gehört, hat grösste Chancen, im November auch nach Katar zu reisen. An die WM darf Yakin 26 Spieler mitnehmen. In Ergänzung zum jetzigen Aufgebot kommt ein vierter Torhüter dazu sowie ein weitere Feldspieler. Yakin sagte:

«Wir haben eine gute Basis und ein Team das turniererfahren ist.»

Eine kleine Sorge bereitet Yakin derweil die Situation von Xherdan Shaqiri. Weniger weil sich der kreative Offensivspieler in den letzten Wochen mit kleineren Blessuren herumschlagen musste, als vielmehr wegen der Möglichkeit, dass Shaqiri, sofern er mit Chicago Fire die Playoffs verpasst, vor der WM während rund fünf Wochen keine Spiele mehr bestreiten wird. Man prüfe derzeit, ob Shaqiri in dieser Phase mit dem Chicago-Partnerteam FC Lugano trainieren könne, so Yakin. Pflichtspiele wird Shaqiri mit den Tessinern jedoch nicht bestreiten können.

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