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Eishockey-WM

Krass überlegen: Schweizer schlägt Briten zu knapp – Roman Josi ist WM-Topskorer

Jetzt sind es vier Spiele und vier Siege. Die Eishockey-Nati bleibt an der WM in Prag in der Erfolgsspur. Gegen Hockey-Zwerg Grossbritannien hat sie wenig Mühe und gewinnt «nur» 3:0.

Der vierte Sieg im vierten Spiel steht nicht eine Sekunde lang infrage. Das Resultat (3:0, Torschützen Hischier, Kukan und Niederreiter) sagt viel zu wenig über die krasse Überlegenheit der Schweizer zu Land, zu Wasser und in der Luft.

Torschütze und «Best Player» Nino Niederreiter (links) gratuliert Akira Schmid zu seinem Shotout.
Bild: Bild: Keystone

Es ist diese Überlegenheit, die einen viel höheren Sieg verhindert hat. Die Schweizer geraten immer wieder in die «Falle der 22 Beine». Bei mehr oder weniger permanenter Überlegenheit findet das Spektakel weitgehend vor dem britischen Tor statt. Aber wenn 22 Beine (10 Feldspieler plus ein Goalie) und 11 Stöcke in der gegnerischen Defensivzone tätig und rührig sind, wird es für den Puck schwierig, den Weg ins Tor zu finden. Immer wieder kommt ein fremder oder eigener Stock oder ein Schlittschuh in die Schusslinie.

Wenig Spielfreude, und doch zwei schöne Randnotizen

Die ganz grosse Qualität der Schweizer ist das schnelle Umschalten von Defensive auf Offensive, der Konter aus der Tiefe des Raumes und generell das Tempospiel. Aber wie umschalten, wenn man bei Gleichstand fast ständig und oft sogar in Unterzahl in der Offensive ist? Wie Tempomachen, wenn so oft nur in den engen Räumen der gegnerischen Zone gespielt wird? So kommt wenig Spielfreude auf.

Superstar Roman Josi glänzt erneut.
Bild: Bild: Keystone

Am Ende setzt sich Weltklasse durch: Captain Roman Josi kann sich zwei Assist-Punkte gutschreiben lassen und ist jetzt mit 2 Toren und 6 Assists der beste Skorer des gesamten Turniers. Der Roger Federer des Hockeys eben. Akira Schmid bleibt bei seinem ersten ganzen WM-Spiel auch gleich ohne Gegentor.

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