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Nationalmannschaft

Gavranovic ist keiner für die 23. Position

Missverständnisse und Enttäuschung schwingen beim Rücktritt von Mario Gavranovic aus der Nationalmannschaft mit.
Für Mario Gavranovic geht eine lange Zeit im Nati-Tenü zu Ende
Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Wie der 32-jährige Tessiner Stürmer am Samstag vor den Schweizer Medien sagte, wollte er bereits im Juni zurücktreten. Aber dann habe ihm Nationalcoach Murat Yakin gesagt, dass er in den kommenden Monaten und auch an der Weltmeisterschaft in Katar eine wichtige Rolle spielen könnte.

In dieser Woche nun fehlte Gavranovic im Aufgebot für die anstehenden Länderspiele und gab er den Rücktritt tatsächlich bekannt. "Ich bin nicht bereit, der 23. Spieler im Aufgebot zu sein", sagte er. Auch empfindet er es als seltsam, dass im Juni, als er von Yakin noch gute Signale bekam und zum Weitermachen bewegt wurde, die gleichen Spieler im Kader standen wie jetzt.

Die Ansprüche des verdienstvollen Mario Gavranovic, der in 41 Länderspielen 16 Tore erzielt hatte, deckten sich zuletzt also nicht mehr mit dem, was der Nationalcoach ihm anbot. (sda)

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