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Nationalteam

Fischer sieht trotz Niederlage viel Gutes

Trotz der zehnten Niederlage in Serie gegen Schweden (2:3 n.V.) zieht der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer ein positives Fazit.
Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

"Wir hatten bloss zwei Trainings miteinander, dafür haben wir sehr viele Sachen gut umgesetzt", sagte Fischer. "Die Auslösungen, wie wir uns in der offensiven Zone installieren konnten, das war sehr gut. In der defensiven Zone schwammen wir zwei-, dreimal, aber im Grossen und Ganzen standen wir gut. Von daher Kompliment an die Mannschaft."

Die Schweizer bestritten das vierte Länderspiel in dieser Saison und zum vierten Mal lautete das Resultat nach 60 Minuten 2:2, nachdem die Eisgenossen jeweils einen 1:2-Rückstand wettgemacht hatten. Im November in Turku setzte es in der Folge nur gegen die Schweden eine Niederlage ab, Finnland und Tschechien wurden bezwungen. "Es ist schön zu sehen, dass wir die 'Grossen' in Bedrängnis bringen können, wenn wir ein Tor machen müssen", so Fischer. Nun gelte es, in der Schlussphase mal vorne zu liegen.

Zur Negativserie gegen die Skandinavier sagte Fischer: "Die Schweden bereiten uns am meisten Bauchschmerzen. Sie sind eine unglaublich gute Eishockey-Nation. Wir sind jedoch am Wachsen, das ist zu spüren." Waren in Turku die Schweden noch besser, hatten diesmal die Schweizer mehr Spielanteile, was das Schussverhältnis von 44:26 unterstreicht. "Wenn sie Chancen hatten, war das aufgrund von Turnovers. Das ist etwas, das wir am Lernen sind. Wir wollen mit viel kleinen Pässen aus unsere Zone kommen, was ein Prozess ist."

In die gleiche Richtung äusserte sich Verteidiger Christian Marti: "Wir spielen cooles Eishockey, sind aktiv, wollen etwas kreieren. Auf diesem Level machen kleine Dinge den Unterschied. Wir können nicht unzufrieden sein mit dem Spiel, aber es ist schon bitter. Es ist an der Zeit, dass wir den 'Schweden-Fluch' endlich beenden. Das ist absolut machbar." (sda)

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