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Schweizer Cup

FC Zürich: schweres Los in schwerer Zeit

In den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups vom Wochenende haben Basel und Zürich von allen Super-League-Klubs die auf dem Papier schwierigsten Aufgaben zu bewältigen.
Ein Ausrutscher im Cup könnte für FCZ-Trainer Franco Foda Folgen haben
Bild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Während der FC Basel in Aarau spielt, tritt der FC Zürich ebenfalls am Samstag bei Lausanne-Sport an. Nach den mühevoll verlaufenden ersten Monaten der Saison hätte der FCZ vermutlich einen etwas leichteren Gegner gewünscht als den recht gut in Fahrt gekommenen Co-Leader der Challenge League.

Scheidet der Schweizer Meister aus, werden sich die Diskussionen um Cheftrainer Franco Foda intensivieren, eventuell auch innerhalb des Vereins. Letzten Herbst, also in der Meistersaison, schied Zürich in den Achtelfinals im Waadtland aus: in Yverdon nach einem langen Penaltyschiessen.

Auf ähnlich viel Widerstand wie der FCZ dürfte der FC Basel in Aarau treffen. Die Aarauer haben sich nach einem durchzogenen Saisonstart in der Meisterschaft aufgefangen. Sie gewannen drei der letzten vier Spiele. Ihr Rückstand auf Wil und Lausanne-Sport beträgt nur einen Punkt.

Ausverkauft in Bremgarten BE

Vom FC Goldstern wissen nicht alle, woher er kommt. Nach dem Samstag werden es ein paar Leute mehr wissen, denn die Berner haben für die Sechzehntelfinals das grosse Los gezogen. Sie spielen ab 17 Uhr gegen die Grasshoppers.

Der FC Goldstern ist in der 3. Liga angesiedelt. Es ist ein grosser Verein. Allein der Nachwuchsbewegung gehören mehr als 300 Juniorinnen und Junioren an. Gespeist wird der Klub aus stadtnahen Gemeinden nördlich von Bern: Bremgarten, Wohlen, Kirchlindach, Meikirch. Der Gründungsort war 1957 Ortschwaben in der Gemeinde Meikirch.

Seit elf Jahren spielen und trainieren die Goldsterne auf einer modernen Anlage mit Kunstrasen-Platz in Bremgarten. Dort werden für den Cupmatch zusätzliche Plätze eingerichtet. Das Spiel ist ausverkauft, 2500 werden dort sein.

Der FC Goldstern verdiente sich seinen Platz in den Sechzehntelfinals, indem er in der 1. Hauptrunde auswärts den Viertligisten FC Sternenberg 4:2 bezwang. Damit haben die Goldsterne in gewisser Weise bereits einen Sieg über die Grasshoppers errungen. Denn Sternenberg aus dem Könizer Dorf Gasel ist der Stammverein des ehemaligen Hopper Christoph Spycher. (sda)

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